Berliner Goldmünzen-Diebe :
„Dreistigkeit besonderer Güte“

Von Markus Wehner, Berlin
Lesezeit: 3 Min.
BerlinLange Haftstrafen nach Goldmünzen-Diebstahl
Nach dem spektakulären Diebstahl einer Goldmünze sind drei Angeklagte zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Einer der Männer hatte dort als Wachmann gearbeitet und Insiderwissen geliefert.

Es sei ein „spektakulärer Coup“ gewesen, „das Ding ging ja um die Welt“, sagt Richterin Dorothee Prüfer am Donnerstag im Landgericht Berlin. Das Ding, das war der Diebstahl einer 100 Kilo schweren Goldmünze aus dem Bode-Museum im Herzen Berlins. Ihr Goldwert betrug 3,3 Millionen Euro. Doch in der Nacht auf den 27. März 2017 wurde die Münze gestohlen. Die Täter gingen mit einer „Dreistigkeit besonderer Güte“ vor, sagt die Richterin. Vor einem Jahr hatte der Prozess gegen vier Angeklagte begonnen. Er endete am Donnerstag mit mehrjährigen Haftstrafen für drei Angeklagte wegen Diebstahls in einem besonders schweren Fall – und einem Freispruch.

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