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Revisionsprozess : Gina-Lisa Lohfink will wohl vor die höchste Instanz ziehen

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Gina-Lisa Lohfink im August mit ihren Anwälten im Amtsgericht Tiergarten in Berlin Bild: dpa

Sie wurde wegen falscher Verdächtigung verurteilt, will das aber nicht hinnehmen: Laut einem Zeitungsbericht geht Gina-Lisa Lohfink in Revision.

          Nach ihrer Verurteilung wegen falscher Verdächtigung will Schauspielerin und TV-Model Gina-Lisa Lohfink das Urteil sofort vor der höchstmöglichen Instanz anfechten: Wie der Berliner „Tagesspiegel“ (Samstagsausgabe) erfuhr, haben die Anwälte der Neunundzwanzigjährigen ihre im August eingelegte Berufung in einen Revisionsantrag beim Berliner Kammergericht umgewandelt. Der Unterschied ist, dass es nun zunächst nicht zu einer neuen Hauptverhandlung kommen wird, wie es bei einer Berufung geschehen wäre.

          Gina-Lisa Lohfink hatte zwei Männer der Vergewaltigung bezichtigt. Das Gericht befand aber, es habe sich um einvernehmlichen Sex gehandelt. Insbesondere eine Videoaufnahme, die vielfach als Beleg für eine Vergewaltigung gedeutet worden sei, weil Lohfink darin „Hör auf!“ sage, sei in ihrer Gesamtlänge von mehr als zweieinhalb Minuten unmissverständlich, hieß es in dem Urteil: Lohfinks ablehnenden Äußerungen hätten sich ausschließlich auf das Filmen bezogen.

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