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Gewaltkriminalität : Mexikanische Behörden bergen 50 Leichen auf Farm

  • Aktualisiert am

Im mexikanischen Bundesstaat Jalisco wurden auf einer Farm 50 Leichen gefunden. Bild: AFP

Fast hundert Menschen werden täglich in Mexiko ermordet. Nun haben Behörden im westlichen Bundesstaat Jalisco die sterblichen Überreste von 50 Personen geborgen.

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          Die mexikanischen Behörden haben auf einer Farm im westlichen Bundesstaat Jalisco in mehrwöchiger Arbeit die sterblichen Überreste von insgesamt 50 Menschen geborgen. Die Ermittler waren bereits im November nach Aussagen von Verdächtigen bei Polizeivernehmungen auf diese Stätte gestoßen und hatten mit der Exhumierung auf dem Gehöft in El Mirador südlich von Guadalajara begonnen, wie örtliche Medien am Samstag (Ortszeit) berichteten. Näheres über die Hintergründe sollte erst nach weiteren Untersuchungen mitgeteilt werden, hieß es.

          Mexiko hat seit Jahren ein massives Problem mit Gewaltkriminalität. Im vergangenen Jahr wurden in dem 130-Millionen-Einwohner-Land mehr als 36 000 Morde registriert - also fast 100 pro Tag. Die Gewalt geht zu einem großen Teil auf das Konto von Banden, die in Drogenhandel, Entführungen und Erpressungen verwickelt sind. Die meisten Verbrechen in Mexiko werden nie geahndet.

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