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Betrug bei Corona-Soforthilfen : Generalstaatsanwaltschaft nimmt Geschäftsmann fest

Abgeführt: Die Generalstaatsanwaltschaft hat einen Mann unter dem Verdacht festgenommen, fünfmal versucht zu haben, betrügerisch Corona-Soforthilfen zu erhalten. (Symbolbild). Bild: dpa

In Egelsbach haben Ermittler einen 46 Jahre alten Geschäftsmann festgenommen. Er soll mit Hilfe eines Komplizen versucht haben, unrechtmäßig an Corona-Soforthilfen zu kommen. Und das gleich mehrfach.

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          Die hessische Generalstaatsanwaltschaft hat in Egelsbach einen Sechsundvierzigjährigen unter dem Verdacht festgenommen, fünfmal versucht zu haben, betrügerisch staatliche Soforthilfen wegen Verlusten infolge der Corona-Krise zu erhalten. Der Geschäftsmann habe unter falscher Identität die Anträge über das Online-Portal des Regierungspräsidiums Kassel gestellt.

          Helmut Schwan

          Ressortleiter des Regionalteils der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Er soll vorgespiegelt haben, mit Konsumgütern, Textilien und Software zu handeln. Ein 44 Jahre alter Geschäftsmann soll ihm dabei geholfen haben. Nach den bisherigen Erkenntnissen war das Duo nur in einem Fall erfolgreich. In einem zweiten Fall wurde ihnen zwar ebenfalls die Soforthilfe in Höhe von 10.000 Euro überwiesen, jedoch sperrte die Bank das Konto, weil ihr die Sache verdächtig vorkam.

          Die Wohnungen und Geschäftsräume der Beschuldigten sowie weitere Objekte in Frankfurt und Südhessen wurden durchsucht. Man habe umfangreiches Beweismaterial und 3000 Euro in bar sichergestellt, teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit.

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