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Gefängnis in Brasilien : 52 Tote bei Kämpfen verfeindeter Häftlingsbanden

  • Aktualisiert am

Zuletzt ist es im Mai 2019 zu Ausschreitungen in einem brasilianischen Gefängnis in Manaus gekommen. Die Militärpolizei musste anrücken. (Archivbild) Bild: dpa

Immer wieder kommt es in den überfüllten Gefängnissen in Brasilien zu Gewaltausbrüchen. Am Montag sind dabei mindestens 52 Menschen getötet worden, einige wurden enthauptet.

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          Bei Kämpfen zwischen rivalisierenden Banden in einem Gefängnis im Norden Brasiliens sind am Montag mindestens 52 Menschen getötet worden. 16 Todesopfer seien während der mehrstündigen Auseinandersetzung enthauptet worden, sagte ein Vertreter der Gefängnisbehörde im Bundesstaat Para der Nachrichtenagentur AFP.

          Zwei Wärter wurden demnach im Gefängnis von Altamira als Geiseln genommen, später aber befreit. Die Kämpfe hatten am Morgen (Ortszeit) begonnen und dauerte den ganzen Vormittag an.

          Brasilien hat weltweit die drittgrößte Gefangenenpopulation der Welt. In den überbelegten Haftanstalten kommt es immer wieder zu tödlichen Auseinandersetzungen, Meutereien und Ausbruchsversuchen. Ende Mai waren in vier Gefängnissen binnen zwei Tagen mindestens 55 Häftlinge getötet worden. Oft werden Haftanstalten faktisch von Drogenbanden kontrolliert.

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