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Dresdner Juwelendiebe : „Es gibt überall Leute, die gierig sind“

Früher verdiente Peter Zingler sein Geld mit Einbrüchen. Heute schreibt er Bücher und Drehbücher. Bild: Frank Röth

Erst war Peter Zingler Einbrecher, jetzt verdient er sein Geld als Autor. Im Interview erklärt er, was jetzt mit dem Diebesgut passieren könnte und warum er den Schmuckstücken aus Dresden keine Sekunde nachtrauert.

          3 Min.

          Herr Zingler, Sie waren früher selbst professioneller Einbrecher, danach haben Sie Ihr Wissen genutzt, um Bücher und Drehbücher für den „Tatort“ zu schreiben. Als Sie von dem Einbruch in Dresdens Schatzkammer Grünes Gewölbe gehört haben, spürten Sie da auch Anerkennung?

          Anna-Lena Niemann

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Ja klar, als erstes sogar! Mein lieber Mann, das ist aber ein Ding und das haben die geschafft. Was soll denn da sonst sein – Empörung? Der Schmuck gehört uns ja nicht. Und es zeigt auch, dass nichts zu schützen ist, wenn man einen Gegner hat, der sich Zeit nimmt, genau aufpasst und den Mut hat, in der Nische zuzuschlagen. Das ist aller Achtung wert.   

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