https://www.faz.net/-gum-aczep

Staatsanwaltschaft ermittelt : Frühchen durch Keim in Milchnahrung gestorben

  • Aktualisiert am

Drei weitere Kinder, bei denen der Umweltkeim nachgewiesen wurde, zeigen demnach keinerlei Krankheitszeichen. Bild: dpa

In Oldenburg ist ein frühgeborenes Baby an verunreinigter Milchpulvernahrung gestorben. Wie der Keim in die Milch gelangen konnte, ist bislang unklar. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen fahrlässiger Tötung gegen Unbekannt.

          1 Min.

          Ein frühgeborenes Baby ist im Klinikum Oldenburg in Niedersachsen an verunreinigter Milchpulvernahrung gestorben. Ein weiteres Frühchchen ist deshalb schwer erkrankt, wie die Sprecherin des Krankenhauses, Sigrid Jürgensmann, am Dienstag sagte. Zuvor hatte die „Nordwest-Zeitung“ darüber berichtet.

          Der Sprecherin zufolge starb das frühgeborene Baby am 7. Juni auf der Intensivstation. Untersuchungen ergaben, dass die Nahrung, die es am 3. Juni bekam, mit einem Keim belastet war. Der Zustand des schwer erkrankten Babys habe sich inzwischen stabilisiert, so Jürgensmann.

          Drei weitere Kinder, bei denen der Umweltkeim nachgewiesen wurde, zeigen demnach keinerlei Krankheitszeichen.

          Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung gegen Unbekannt. Noch sei unklar, wie der Keim in die Milch gelangte, sagte ein Sprecher.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Im Fokus: Chips des Herstellers TSMC, hier auf einer Messe in China

          Frage der Industriepolitik : Eine Chipfabrik in Deutschland ist für viele verlockend

          Der größte Hersteller von Computerchips könnte bald in Deutschland fertigen. Doch die Lieferengpässe deutscher Unternehmen sind dadurch nicht direkt gelöst. Der Staat steht vor einer wichtigen Entscheidung.
          Soldaten der tunesischen Armee bewachen am 26. Juli den Eingang des Parlamentsgebäudes in Tunis

          Politische Krise in Tunesien : Ein Land in angespannter Ruhe

          Die Entmachtung des tunesischen Ministerpräsidenten Hichem Mechichi durch Staatspräsident Kaïs Saïed ist für manche Grund zu feiern – andere sprechen von einem Putsch. Die Lage bleibt angespannt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.