https://www.faz.net/-gum-9nz3u

Bei Probefahrt gestohlen : Mutmaßlicher Ferrari-Dieb sitzt bereits hinter Gittern

  • Aktualisiert am

Wertvoller Ferrari: Erstbesitzer soll Ex-Formel-1-Pilot Eddie Irvine gewesen sein. Bild: dpa

Einen Monat nach dem dreisten Diebstahl eines Ferraris im Wert von mehr als zwei Millionen Euro hat die Polizei einen Verdächtigen ermittelt: Hinweise aus Frankreich führten zum mutmaßlichen Täter – der ist bereits inhaftiert.

          Einen Monat nach dem spektakulären Diebstahl eines mehr als zwei Millionen Euro teuren Ferraris bei Düsseldorf hat die Polizei den mutmaßlichen Dieb ermittelt. Es handele sich um einen einschlägig bekannten 43 Jahre alten Franzosen, teilte ein Polizeisprecher am Donnerstag in Düsseldorf mit. Der Mann sitze bereits hinter Gittern – weil er derzeit in Frankreich in anderer Sache eine Haftstrafe verbüße.

          Der Ferrari war nach der Tat in Grevenbroich bei Düsseldorf sichergestellt worden. Zeugen hatten gesehen, wie der seltene rote Sportwagen dort in eine Garage gefahren wurde. Im Wagen konnten Spuren des Diebes gesichert werden, unter anderem Fingerabdrücke. Zudem war der Dieb kurz vor der Probefahrt beim Oldtimer-Handel fotografiert worden.

          Die breite internationale Berichterstattung über den spektakulären Coup habe zu Hinweisen aus Frankreich geführt. Dort habe ein Leser der Zeitung „Le Parisien“ den 43-Jährigen aus Nordfrankreich auf dem Fahndungsfoto wiedererkannt.

          Der Verdächtige hatte sich im Mai bei einem Oldtimerhandel in Düsseldorf als Kaufinteressent ausgegeben. Als er während der Probefahrt im benachbarten Neuss ans Steuer des Wagens durfte, fuhr er mit dem 400-PS-Gefährt davon und ließ den verdutzten Verkäufer am Straßenrand zurück.

          Der seltene Ferrari 288 GTO, Baujahr 1985, war von dem Oldtimerhandel für mehr als zwei Millionen Euro angeboten worden. Erstbesitzer soll laut Verkaufsanzeige Ex-Formel-1-Pilot Eddie Irvine gewesen sein.

          Weitere Themen

          R. Kelly bleibt in Haft

          Neue Missbrauchsvorwürfe : R. Kelly bleibt in Haft

          R. Kelly muss hinter Gitter bleiben. Ein Gericht in Chicago lehnt seine Freilassung gegen Kaution ab. Der frühere R&B-Star wird mit neuen und immer schwereren Vorwürfen sexuellen Missbrauchs konfrontiert.

          Topmeldungen

          Nachfolge für von der Leyen : Eine Überraschung namens AKK

          Noch am Dienstag waren sich in Berlin alle sicher, den Nachfolger Ursula von der Leyens im Verteidigungsministerium zu kennen: Jens Spahn. Doch ein Telefonat zwischen Kanzlerin und CDU-Vorsitzender änderte alles.

          Made in Space : Eine Fabrik im Weltraum

          Die Vereinigten Staaten wollen zurück zum Mond. Dabei sollen private Unternehmen helfen. Ein Partner der Raumfahrtbehörde Nasa ist auf 3D-Druck im All spezialisiert.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.