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Fall Epstein : FBI will Prinz Andrew befragen

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Prinz Andrew vor dem Besuch eines Gottesdienstes in Hillington im Januar 2020 Bild: EPA

Jahrelang pflegte der Sohn von Königin Elisabeth eine Freundschaft mit Jeffrey Epstein. Von dessen mutmaßlichen Taten will der Prinz jedoch nichts mitbekommen haben. Nun will das FBI Andrew befragen.

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          Im Missbrauchsskandal um den verstorbenen Millionär Jeffrey Epstein wollen die amerikanischen Ermittlungsbehörden den britischen Prinzen Andrew befragen. Das FBI habe Andrews Anwälte kontaktiert, aber noch keine Antwort bekommen, sagte Staatsanwalt Geoffrey Berman am Montag in New York, wie amerikanische Medien berichteten.

          Epstein hatte sich im vorigen August in einem New Yorker Gefängnis das Leben genommen. Ihm wurde vorgeworfen, Dutzende Minderjährige missbraucht und zur Prostitution gezwungen zu haben. Eines seiner Opfer wirft auch Prinz Andrew öffentlich vor, sie missbraucht zu haben. Der Prinz bestreitet die Vorwürfe.

          Andrew war jahrelang mit Epstein befreundet und mehrmals Übernachtungsgast auf dessen Anwesen in den Vereinigten Staaten und in der Karibik. Von den Machenschaften seines Freundes will er aber nichts mitbekommen haben.

          Nach einem völlig missglückten Interview, mit dem er eigentlich seinen angeschlagenen Ruf wieder herstellen wollte, beschloss der Prinz, seine Aufgaben als Mitglied der Königlichen Familie vorerst ruhen zu lassen.

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