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Eskalation in Leipzig : Maskenverweigerer schlägt Zugbegleiterin

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Der Mund-Nasen-Schutz sorgt für Eskalation: Ein Verweigerer der Maskenpflicht wurde nun gewalttätig (Symbolbild). Bild: dpa

Der Mund-Nasen-Schutz ist immer wieder Anlass zu Konfrontation, die Beschwerden über Unachtsamkeit sammeln sich. In Leipzig eskalierte die Situation bis hin zu einem Faustschlag.

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          Weil sie ihn zweimal zum Tragen einer Corona-Schutzmaske aufforderte, hat ein Unbekannter einer Zugbegleiterin mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Wie die Bundespolizei mitteilte, hatte sich der Mann bei der ersten Aufforderung nach dem Zustieg in eine S-Bahn im Großraum Leipzig zunächst sein T-Shirt vor das Gesicht gezogen – an seinem Sitzplatz habe er es jedoch wieder heruntergenommen.

          Als die Zugbegleiterin den Mann bei der Fahrkartenkontrolle wenig später abermals auf die Maskenpflicht im Zug hinwies, habe der Mann zugeschlagen, erklärte die Bundespolizei. Dabei wurde die Frau leicht verletzt. Der Angreifer sei kurz darauf ausgestiegen.

          Derzeit würden die Videoaufnahmen des Vorfalls ausgewertet, hieß es weiter. Die Bundespolizeiinspektion Leipzig hat demnach ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

          Erst kürzlich hatte sich AfD-Politiker Stephan Brandner geweigert, seinen Mund-Nasen-Schutz zu tragen und damit einen Polizeieinsatz provoziert. Das sensible Thema führt immer wieder zu Diskussionen und wurde nun Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer aufgegriffen: Er fordert eine bundesweit einheitliche Regelung für das Verweigern der Masken in öffentlichen Nahverkehrsmitteln.

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