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Vorfall in Nordhessen : Ermittlungen nach sexuellem Übergriff auf Polizeianwärter

  • Aktualisiert am

Die Innenstadt in Eschwege, aufgenommen im Februar 2013 Bild: Rainer Wohlfahrt

In einem hessischen Ausbildungszentrum soll es einen sexuellen Übergriff auf einen minderjährigen Polizeianwärter gegeben haben. Die mutmaßlichen Täter sind Kollegen.

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          Zwei Polizeianwärter sollen sich in Nordhessen an einem minderjährigen Kollegen sexuell vergangen haben. Man ermittele zusammen mit der Polizei gegen zwei 24-jährige Männer, erklärte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Kassel am Mittwoch.

          Die angehenden Polizeimeister hätten im Aus- und Fortbildungszentrum der Bundespolizei in Eschwege Dienst gehabt. Sie stünden unter Verdacht, gemeinschaftlich im Februar ein Sexualdelikt begangen zu haben. Das Opfer sei ebenfalls Polizeimeisteranwärter.

          Die Tat soll sich auf dem Ausbildungsgelände ereignet haben. Zur Art des sexuellen Übergriffs wollte sich die Staatsanwaltschaft aus Gründen des Opferschutzes nicht äußern.

          Laut „Bild“-Zeitung befand das minderjährige Opfer sich mit vier Kollegen in einem Zimmer der Unterkunft. Zwei der Polizeimeisteranwärter vergriffen sich an ihm, ein dritter soll ihnen geholfen haben.

          Auch Details zu Opfer und zu den Konsequenzen für die Verdächtigen nannte die Staatsanwaltschaft nicht.

          Wann die Ermittlungen abgeschlossen werden, sei gegenwärtig nicht absehbar. Die Bundespolizei in Potsdam erklärt nur, es habe „einen Vorfall gegeben, zu dem strafrechtliche Ermittlungen anhängig sind“.

          Der minderjährige Polizeianwärter soll laut „Bild“ von Seelsorgern betreut werden. Trotz des Vorfalls werde er seine Ausbildung fortsetzen.

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