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Ein Mädchen getötet : Mann rast in Pizzeria nahe Paris

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60 Kilometer östlich von Paris: Die Polizei sperrt die Straße nach dem Vorfall ab. Bild: Reuters

Nahe Paris ist ein Mann in eine Pizzeria gefahren – und hat dabei ein Mädchen getötet und mehrere Personen schwer verletzt. Angeblich wollte er sich selbst umbringen.

          In Frankreich ist ein Auto in eine Pizzeria gefahren und hat dabei ein 13 Jahre altes Mädchen getötet und zwölf Personen verletzt, vier davon schwer. Der Vorfall ereignete sich in Sept-Sorts, einem Ort mit 450 Einwohnern im Departement Seine-et-Marne, rund 60 Kilometer östlich der französischen Hauptstadt.

          Wie der Sender „RTL“ berichtete, fuhr das Auto mit hoher Geschwindigkeit kurz nach 20 Uhr in das Restaurant. Die Polizei teilte mit, dass sie den Fahrer festgenommen habe.

          Nach Angaben der Polizei gehen die Ermittler bisher nicht von einem terroristischen Anschlag aus. Die französische Anti-Terror-Einheit sei nicht gerufen worden. Vielmehr handele es sich offenbar um eine „vorsätzliche Tat“ einer psychisch labilen Person, sagte die Polizei. Der Sprecher des Innenministeriums, Pierre-Henry Brandet, betonte gegenüber dem Sender BFMTV, dass es daran keine großen Zweifel gebe.

          „RTL“ zufolge ist der Fahrer ein 39 Jahre alter Mann, der angeblich versuchte, sich umzubringen und der auch Waffen in seinem Fahrzeug gehabt haben soll. Der Polizei und den Geheimdiensten war er offensichtlich nicht bekannt gewesen. Wie die AFP aus Justizkreisen erfahren hat, habe der Mann erklärt, dass er am Sonntag erfolglos versucht hätte, seinem Leben ein Ende zu setzen und entschieden habe, es auf diese Art abermals zu versuchen.

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