https://www.faz.net/-gum-8dylg

Ehemann gesteht : Koffer mit getöteter Ehefrau in Fluss geworfen

  • Aktualisiert am

Der Angeklagte im Gerichtssaal in Aachen. Er hat gestanden, seine Ehefrau ermordet und in einem Koffer in die Maas geworfen zu haben. Bild: dpa

Immer wieder gab es Streit – zuletzt um den Müll. Im vergangenen August eskalierte die Situation, der Mann tötete seine Frau. Anschließend warf er die Leiche in einem Koffer in einen Fluss.

          1 Min.

          Nach einem handgreiflichen Streit über nicht rausgetragenen Müll will ein 54 Jahre alter Mann aus Aachen seine Ehefrau umgebracht haben. Anschließend habe er die Leiche in einen Koffer gepackt und im niederländischen Maastricht in die Maas geworfen, gestand er am Mittwoch vor dem Landgericht Aachen in einer von seinem Anwalt verlesenen Erklärung. Zwischen den Eheleuten war es immer wieder zu Streitereien gekommen. Der 54-Jährige ist wegen Totschlags angeklagt.

          Am Tattag im August vergangenen Jahres ging es um den Müll. Seine Frau habe sich darüber geärgert, dass er den Abfall nicht rausgebracht habe. Deshalb hätten sie sich gestritten. Die zur Tatzeit 51 Jahre alte Frau habe ihn daraufhin geschlagen. Bei der anschließenden Rangelei sei sie gestürzt. Dann habe er sich auf seine Frau gesetzt, ihr den Mund zugehalten und mit beiden Händen den Hals zugedrückt, bis sie sich nicht mehr wehrte, ließ der Angeklagte erklären.

          Anschließend haben er die Leiche in einen großen Rollkoffer gepackt und sei damit in einem Taxi nach Maastricht gefahren. Dort habe er den Koffer samt Leiche in die Maas geworfen. Laut Anklage ging der Koffer erst unter, tauchte aber nach einigen Tagen wieder auf. Ein Urteil wurde für Mittwoch noch nicht erwartet.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          UEFA entscheidet : Münchner EM-Arena nicht in Regenbogenfarben

          Die UEFA beruft sich auf ihre politische Neutralität. Das Zeichen im Sinne „der Weltoffenheit und Toleranz“ hätte sich gegen die Politik von Ungarns Ministerpräsident Orban gerichtet. Die Arena könnte nun an einem anderen Tag in Regenbogenfarben leuchten.
          Wohnhäuser wie dieses findet man nur noch selten in Frankfurt, außer man ist steinreich.

          Stadtplanung im Ballungsraum : Die Wohnungsbau-Misere

          Vor zehn Jahren war der Markt für Wohnungen in Frankfurt noch in Ordnung. Seither geht es bergab. Doch auf der Suche nach den Gründen muss man noch weiter zurückblicken.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.