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Tumulte in Düsseldorf : Polizeieinsatz nach Massen-Streit in Freibad

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Das Springerbecken im Düsseldorfer Rheinbad (2017) Bild: dpa

Im Düsseldorfer Rheinbad ist es am Samstag zu einem Streit mit 400 Beteiligten gekommen. Die Polizei musste mit Dutzenden Beamten anrücken, das Schwimmbad wurde geschlossen.

          In einem Düsseldorfer Freibad ist es zu einem Streit mit mehreren Hundert beteiligten Badegästen gekommen. Die Polizei rückte am Samstag mit Dutzenden Beamten an und versuchte zu schlichten. Der Betreiber des Bades entschloss sich am Abend schließlich zu einer vorzeitigen Schließung. Zu körperlichen Auseinandersetzungen sei es jedoch nicht gekommen, sagte ein Polizeisprecher.

          Nach derzeitigem Informationsstand der Behörde hätten sich Badegäste von einer Gruppe junger Männer belästigt oder bedroht gefühlt. Möglicherweise seien diese laut oder übergriffig gewesen oder hätten sich auf andere Weise daneben benommen. Einzelne Badegäste hätten das kritisiert, ein Wort habe das andere gegeben, und so habe sich die Stimmung aufgeheizt. Immer mehr Badegäste hätten sich mit denjenigen, die sich belästigt gefühlt hätten, solidarisiert. „So stellt sich zumindest die momentane Informationslage dar“, sagte der Sprecher.

          „Man ist dann letztendlich, zwar teilweise widerwillig, teilweise auch freiwillig, den Anweisungen der Polizei gefolgt und hat das Freibad verlassen.“ Die Gruppen hätten sich aufgelöst und verteilt. Möglicherweise sei hinterher an einer U-Bahn-Haltestelle noch jemand in Gewahrsam genommen worden, doch sei dies noch unbestätigt. Letztlich habe sich alles „in Wohlgefallen aufgelöst“, sagte der Sprecher. Vielleicht sei die starke Erhitzung der Gemüter auf die ungewöhnlich hohen Temperaturen zurückzuführen. Über den Vorfall hatte zunächst die „Rheinische Post“ berichtet, die von 400 Beteiligten schreibt.

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