https://www.faz.net/-gum-absi7

Dresden : Mann beschädigt Goldenen Reiter mit Hammer und Winkelschleifer

  • Aktualisiert am

Der Goldene Reiter in Dresden: Sachsens legendärer Herrscher August der Starke Bild: dpa

Offenbar wollte der Verdächtige einen Huf des Rosses abtrennen. Die Polizei geht auch einer Attacke auf einen Blitzer nach, die der Mann möglicherweise auch verübt hat.

          1 Min.

          Mit Winkelschleifer und Hammer soll ein Mann dem berühmten Goldenen Reiter in Dresden zu Leibe gerückt sein. Die von Zeugen alarmierten Beamten stellten kurz darauf am Sonntag in der Nähe einen 54-Jährigen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Er habe an dem Standbild, das Sachsens legendären Herrscher August der Starke (1670-1733) zeigt, einen Huf des Rosses abtrennen wollen. Die Höhe des Sachschadens sei noch unbekannt.

          Bei den Ermittlungen wegen Sachbeschädigung prüft die Behörde einen Zusammenhang mit der Attacke auf einen Blitzer am Wochenende in Struppen in der Sächsischen Schweiz. Es bestehe der Verdacht, dass der Mann das Gerät am Freitag und am Sonntag mit dem Hammer traktiert habe. Die Hintergründe und das Motiv beider Fälle sind noch unklar. Gegen den Tatverdächtigen werde wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung ermittelt.

          Das barocke Denkmal von 1736 steht am Neustädter Markt zwischen Augustusbrücke und der Hauptstraße. Es wurde in der Vergangenheit schon mehrmals von verschiedenen Tätern beschädigt.

          Weitere Themen

          Wo ist  die Mutter?

          Mehrlingsgeburt in Südafrika : Wo ist die Mutter?

          Vor gut einer Woche sorgte eine Nachricht aus Südafrika für Wirbel: Dort soll eine Frau Zehnlinge zur Welt gebracht haben. Bestätigen ließ sich das bisher nicht, von der Mutter fehlt jede Spur. Nun entschuldigte sich die Familie.

          Topmeldungen

          Hummels Grätsche : Retter der letzten Hoffnung

          Mats Hummels verursacht mit einem Eigentor das 0:1 gegen Frankreich. Doch seine spektakuläre Grätsche gegen Mbappé hält das Selbstbildnis der Nationalelf noch am Leben.
          Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un auf einer Sitzung des Zentralkomitees der Arbeiterpartei in Pjöngjang am Dienstag

          Hunger in Nordkorea : Die Lebensmittel werden knapp

          Kim Jong-un spricht von einer angespannten Versorgungslage. Hilfe aus dem Westen lehnt der Machthaber trotzdem ab. China hat zuletzt Mais nach Pjöngjang geschickt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.