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Drei Stunden Chaos : Fastnachtsumzug endet mit Massenschlägereien

  • Aktualisiert am

Bis zu 200 Jugendliche waren nach einem Fastnachtsumzug in Rheinland-Pfalz außer Kontrolle: Immer wieder kam es zu Schlägereien. Die Polizei brauchte Stunden, um die Lage zu ordnen.

          Drei Stunden hat die Polizei gebraucht, um nach einem Fastnachtsumzug im Kreis Bernkastel-Wittlich eine teils aggressive Gruppe von 150 bis 200 Jugendlichen unter Kontrolle zu bringen. Immer wieder sei es am Samstagabend in Rivenich zu Schlägereien gekommen, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Sechs Menschen kamen ins Krankenhaus, gegen drei junge Männer wird wegen Körperverletzung ermittelt.

          „Es war absolut unübersichtlich“, sagte der Polizeisprecher. Nachdem der „Nachtumzug“ in dem 700-Einwohner-Ort Rivenich an sich friedlich verlaufen sei, sei die Situation vor der Veranstaltungshalle gegen 21.30 Uhr eskaliert. Flaschen und Feuerwerkskörper wurden geworfen. Laut Polizei waren die Jugendlichen teils stark alkoholisiert und aggressiv. „Woran sich das entzündet hat, wissen wir auch nicht“, erklärte der Sprecher.

          Die Polizei war mit sieben Streifenwagen im Einsatz. Die Polizisten sprachen zahlreiche Platzverweise aus. Die alarmierten Feuerwehrleute und Rettungskräfte hätten sich von der Aggressivität schockiert gezeigt, sagte der Polizeisprecher.

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