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Grausame Taten : Die zehn schlimmsten Serienmörder

Der „Campus Killer“: Theodore „Ted“ Robert Bundy 1979 im Gerichtssaal in Miami Bild: AP

Das „Monster aus den Anden“, „Dr. Tod“, „La Bestia“: Einige Serienmörder sind mit ihren grausamen Taten berühmt geworden. Ein Kolumbianer soll mindestens 300 Mädchen vergewaltigt und getötet haben – sein aktueller Aufenthaltsort ist unbekannt.

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          Pedro Alonso López

          Das „Monster aus den Anden“ hat nach eigenen Angaben zwischen 1969 und 1980 mindestens 300 Mädchen in Kolumbien, Peru und Ecuador vergewaltigt und getötet. Verurteilt wurde der Kolumbianer (geboren 1948) wegen Mordes in 57 Fällen zu lebenslanger Haft. Nach 14 Jahren kam er wieder auf freien Fuß. Aufenthaltsort unbekannt.

          Harold Shipman

          Peter-Philipp Schmitt
          Redakteur im Ressort „Deutschland und die Welt“.

          „Dr. Tod“ tötete zwischen 1975 und 1998 mindestens 250 und bis zu 457 vor allem ältere Menschen. Die meisten waren seine Patienten. Shipman, Jahrgang 1948, wurde 2000 zu lebenslanger Haft verurteilt. Der Brite erhängte sich 2004 in seiner Zelle.

          Luis Alfredo Garavito Cubillos

          „La Bestia“ vergewaltigte und tötete in den neunziger Jahren mindestens 138 und möglicherweise bis zu 300 Jungen. Der Kolumbianer, Jahrgang 1957, wurde 1999 zu 1853 Jahren und neun Tagen Gefängnis verurteilt. 2021 kommt auch er aus dem Gefängnis frei, da es nach kolumbianischen Recht keine lebenslange Freiheitsstrafe gibt.

          Sergeij Tkatsch

          Der „Wahnsinnige von Pologi“ soll zwischen 1984 und 2005 mehr als 100 Mädchen und Frauen getötet und danach auch noch sexuell missbraucht haben. Dem Ukrainer (geboren 1952) konnten 36 Morde nachgewiesen werden. Er wurde zu 36 Mal lebenslang verurteilt und starb im November im Gefängnis an Herzversagen.

          Der „Schachbrettmörder“: Alexander Pitschuschkin tötete mindestens 48, wahrscheinlich aber 62 Männer.
          Der „Schachbrettmörder“: Alexander Pitschuschkin tötete mindestens 48, wahrscheinlich aber 62 Männer. : Bild: AP

          Daniel Camargo Barbosa

          Der „Sadist von El Chanquito“ tötete und vergewaltigte zwischen 1974 und 1986 mindestens 72, wahrscheinlich aber mehr als 150 Mädchen in Kolumbien und Ecuador. Der Kolumbianer, Jahrgang 1930, wurde zunächst 1977 in seiner Heimat zu 25 Jahren Haft verurteilt. Nach seiner Flucht 1984 nach Ecuador und 54 weiteren Morden bekam er 1986 die Höchststrafe von 16 Jahren. Er saß zusammen mit Pedro Alonso López im Gefängnis bis ihn 1994 ein Mithäftling erstach.

          Yang Xinhai

          Der „Monster-Mörder“ überfiel zwischen 2000 und 2003 Dutzende Familien im Schlaf. Er vergewaltigte die Frauen, tötete sie, ihre Männer und Kinder mit Äxten und Hämmern. Dem Chinesen, geboren 1968, konnten 67 Morde nachgewiesen werden. 2004 wurde er zum Tode verurteilt und hingerichtet.

          Der „Dating Game“-Mörder: Rodney James Alcala könnte in den siebziger Jahren weit mehr als 100 Frauen getötet haben.
          Der „Dating Game“-Mörder: Rodney James Alcala könnte in den siebziger Jahren weit mehr als 100 Frauen getötet haben. : Bild: Reuters

          Theodore „Ted“ Robert Bundy

          Der „Campus Killer“ hat zwischen 1974 und 1978 mindestens 30 junge Mädchen und Frauen getötet, zunächst vor allem Studentinnen. Schätzungen gehen von mehr als 100 Opfern aus. Der Amerikaner, Jahrgang 1946, wurde 1978 zum Tode verurteilt und 1989 auf dem Elektrischen Stuhl hingerichtet.

          Rodney James Alcala

          Der „Dating Game“-Mörder könnte in den siebziger Jahren weit mehr als 100 Frauen getötet haben. Der Mann aus Texas (Jahrgang 1943), der 1978 an der Fernsehshow „The Dating Game“ teilnahm, sitzt in Kalifornien in der Todeszelle. In seinem Besitz befanden sich Hunderte Fotos von Frauen und kleinen Jungen, deren Verbleib bis heute Rätsel aufgibt.

          Javed Iqbal

          „Kukri“ (Name eines in Pakistan seit Jahrhunderten verwendeten, gekrümmten Dolchs), hat zwischen 1978 und 1999 mehr als 100 Jungen im Alter von sechs bis 16 Jahren getötet, meist Straßen- und Waisenkinder aus Lahore. Der Pakistaner, geboren 1956, wurde zum Tode verurteilt, er erhängte sich aber 2001 selbst in seiner Zelle.

          Alexander Pitschuschkin

          Der „Schachbrettmörder“ tötete mindestens 48, wahrscheinlich aber 62 Männer. Seine Opfer fand er im Moskauer Bitsewski-Park, er alkoholisierte sie, erschlug sie mit einem Hammer und warf sie in einen Abwasserkanal. Der Russe mordete nach eigenen Angaben, um für alle 64 Felder eines Schachbretts ein Opfer zu haben, allerdings wollte er wohl auch mehr Menschen töten als der „Rostow-Ripper“ Andreij Tschikatilo (56 Morde). Pitschuschkin, Jahrgang 1974, wurde 2007 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.

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