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Umfangreiche Ermittlungen : DHL-Mitarbeiter sollen Wertsachen aus Paketen gestohlen haben

  • Aktualisiert am

Uhren, Kameras und Handys – die Polizei zeigt einen Teil des Diebesgutes. Bild: dpa

In einem Kölner Zustellzentrum werden drei Mitarbeiter verdächtigt, rund 200 Sendungen geöffnet und Wertsachen daraus gestohlen zu haben. Der Schaden beläuft sich auf rund 120.000 Euro.

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          Drei Innendienstmitarbeiter des Paketdienstes DHL sollen in einem Zustellzentrum in Köln Wertsachen aus 75 Paketen entwendet und diese dann leer weiterverschickt haben. Fast 200 Pakete seien von ihnen 2018 geöffnet worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Sie stahlen demnach unter anderem Handys, Armbanduhren, Damenhandtaschen von Luxusmarken, Münzsammlungen, Sportschuhe und Designerartikel. Der haftungsrechtliche Schaden beläuft sich demzufolge auf 120.000 Euro.

          Die Polizei war von DHL auf die Unregelmäßigkeiten aufmerksam gemacht worden, daraufhin begannen umfangreiche Ermittlungen, die am Ende zur Durchsuchung der Wohnungen der Verdächtigen führten. Gegen die drei Männer im Alter von 56, 55 und 32 Jahren wurde nun ein Strafverfahren wegen gemeinschaftlichem und gewerbsmäßigem Diebstahl eingeleitet worden. Außerdem wurden Verfahren wegen Hehlerei-Verdachts gegen Familienangehörige und Bekannnte eingeleitet, die von den drei Hauptverdächtigen mit dem Diebesgut bedacht worden sein sollen. Die drei Mitarbeiter seien mittlerweile entlassen worden, sagte ein Polizeisprecher. Über den Fall hatte zunächst der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet.

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