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DB-Sicherheitsbericht : Immer mehr Angriffe auf Bahn-Mitarbeiter

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Die eigenen Sicherheitskräfte sind laut Angaben der Deutschen Bahn besonders stark von Angriffen auf Mitarbeiter betroffen. (Archivbild) Bild: dpa

Die Zahl der Angriffe auf Mitarbeiter der Deutschen Bahn ist im vergangenen Jahr zum wiederholten Mal gestiegen. „Der Umgangston in der Gesellschaft wird rauer“, heißt es seitens der DB.

          Die Angriffe auf Mitarbeiter der Deutschen Bahn (DB) haben auch im vergangenen Jahr weiter zugenommen. Der Anstieg ist im Vergleich zum Vorjahr aber relativ gering, wie das Unternehmen am Montag in Berlin mitteilte. Demnach erhöhte sich die Zahl der betroffenen Beschäftigten von 2016 auf 2017 um etwa sieben Prozent auf 2550, heißt es im Sicherheitsbericht für das Jahr 2017. Im Jahr davor waren die Angriffe der DB zufolge um 30 Prozent gestiegen.

          Betroffen von Angriffen waren laut dem aktuellen DB-Sicherheitsbericht vor allem eigene Sicherheitskräfte. „Der Umgangston in der Gesellschaft wird rauer, das spüren unsere Mitarbeiter genauso wie die Polizei oder Feuerwehr“, bemerkte dazu der Leiter der Bahn-Konzernsicherheit, Hans-Hilmar Rischke. Zwei Drittel aller Delikte ereigneten sich nach Bahn-Angaben bei Fahrscheinkontrollen und bei der Durchsetzung des Hausrechts in Bahnhöfen. Das galt insbesondere im Zusammenhang mit Fußballspielen und anderen Großveranstaltungen.

          Die Bahn reagiere mit mehr Personal in den Ballungsräumen, entschiedenem Vorgehen gegen Störer, mehr Videoüberwachung und dem Einsatz von Körperkameras bei den Sicherheitskräften auf die vermehrten Angriffe auf das eigene Personal, so Rischke. Die Bahnhöfe und Züge seien trotz allem „sicherer als viele andere Bereiche des öffentlichen Raums“.

          Die Zahl der Übergriffe auf Reisende blieb 2017 mit etwa 12.680 im Vorjahresvergleich nahezu gleich. Nach eigenen Angaben beförderte die Bahn weit mehr als zwei Milliarden Passagiere.

          Deutlich rückläufig war die Zahl der Taschendiebstähle im Betriebsbereich der Bahn. Sie sank 2017 um etwa ein Viertel auf rund 31.000. Noch stärker ging die Zahl aufgebrochener Fahrkartenautomaten zurück. Sie reduzierte sich um etwa 38 Prozent auf rund 250. Auch bei den Vandalismusfällen gab es einen Rückgang – und zwar um sieben Prozent auf etwa 9000. Wieder vermehrt wurden dafür Schäden durch Graffiti-Sprayer festgestellt.

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