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Italienische Ermittler : „Bunga Bunga“-Zeugin wurde nicht ermordet

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Das Model Imane Fadil, Zeugin im Prozess um „Bunga Bunga“-Sexpartys gegen den ehemaligen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi, verlässt 2011 ein Mailänder Gericht. Bild: dpa

Nach dem Tod einer wichtigen Zeugin im „Bunga Bunga“-Prozess gegen den ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Berlusconi gab es Gerüchte, Imane Fadil sei vergiftet worden. Die Ermittler teilten nun mit, woran sie starb.

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          Ihr Fall hatte Anfang des Jahres in Italien für Aufregung gesorgt: Als die 34-jährige Marokkanerin Imane Fadil, Zeugin im Prozess um „Bunga Bunga“-Sexpartys gegen den früheren Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi, am 1. März tot aufgefunden wurde, kursierten schnell Gerüchte, sie könnte vergiftet worden sein. Nun haben die Ermittler klargestellt: Das Model starb an einer Krankheit.

          Es handele sich um Aplastische Anämie, eine seltene und schwer zu heilende Form der Blutarmut, teilte die Staatsanwaltschaft laut Nachrichtenagentur „Ansa“ am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Mailand mit. Fadil hatte als Zeugin im Prozess 2012 gegen Berlusconi ausgesagt.

          Dabei ging es um den Fall des marokkanischen Escort-Girls „Ruby Rubacuori“. Berlusconi wurden Amtsmissbrauch und Sex mit einer minderjährigen Prostituierten vorgeworfen. Der Prozess endete 2015 in letzter Instanz mit einem Freispruch. Danach gab es weitere Ermittlungen und Prozesse, in denen es um Zeugenbestechung ging. Berlusconi sagte im März, er habe Fadil nie kennengelernt.

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