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Razzia in NRW : Clan-Chef soll sich nach Spanien abgesetzt haben

  • Aktualisiert am

Der Einsatz richtet sich gegen einen in Dortmund ansässigen Clan und weitere Tatverdächtige. (Symbolbild) Bild: dpa

Im Ruhrgebiet sind rund zwei Dutzend Wohnungen und Geschäftsräume durchsucht worden. Es geht um bandenmäßigen Handel mit Kokain im zweistelligen Kilogramm-Bereich und Verstöße gegen das Waffengesetz.

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          Im Rahmen einer Razzia gegen kriminelle Mitglieder des Miri-Clans hat die Polizei am Donnerstagmorgen in Dortmund und angrenzenden Städten sieben Haftbefehle vollstreckt. Rund zwei Dutzend Wohnungen und Geschäftsräume wurden durchsucht.

          Die Ermittler werfen den als führenden Mitgliedern des Clans bezeichneten Beschuldigten „bandenmäßigen Handel mit Kokain im zweistelligen Kilogramm-Bereich sowie Verstöße gegen das Waffengesetz“ vor, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Der 35 Jahre alte Clan-Chef habe sich allerdings nach Spanien absetzen können und werde weiter mit internationalem Haftbefehl gesucht. Ein Bruder des Clan-Chefs sollte noch am Donnerstag aus Albanien ausgeliefert werden.

          Auf die Spur der Bande waren die Ermittler durch die umfangreiche Auswertung verschlüsselter Chats gekommen. Das Ruhrgebiet zählt neben Bremen und Berlin zu den Hochburgen krimineller arabischstämmiger Familien-Clans. Aus dem aktuellen Lagebild Clan-Kriminalität des Landeskriminalamts NRW geht hervor, dass allein in Dortmund in jüngerer Vergangenheit schon sieben Drogenringe mit Clan-Bezug zerschlagen werden konnten. Der Kampf gegen Clan-Kriminalität ist einer der innenpolitischen Schwerpunkte der schwarz-gelben Landesregierung.

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