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Polizei stellt Beschuldigten : Bremer AfD-Politikerin beim Plakatieren attackiert

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Im Europawahlkampf wirbt die AfD unter anderem mit dem Slogan „Diesel retten!“ um stimmen. (Archivbild) Bild: Picture-Alliance

Bereits im Januar wurde ein Politiker der AfD bei einem Zwischenfall in Bremen schwer verletzt. Nun kommt es wieder zu einem Angriff auf eine Vertreterin der Alternativen für Deutschland. Auslöser ist ein Wahlplakat der Partei.

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          Die Bremer AfD-Politikerin Natascha Runge ist beim Ankleben von Wahlplakaten bei einer Auseinandersetzung getreten worden. Zwei Männer hätten sie Zeugen zufolge am Freitagabend angesprochen und aufgefordert, die Plakate wieder abzunehmen, teilte die Polizei am Samstag mit. Es sei zum Streit über den Inhalt der Wahlplakate gekommen, in dessen Verlauf einer der Männer Runge einen Tritt gegen den Bauch versetzt habe. Die Polizei habe vor Ort alle Beteiligten angetroffen und gegen einen 23-jährigen Beschuldigten eine Strafanzeige wegen Körperverletzung gestellt.

          Bereits im Januar war der Landesvorsitzende der AfD Bremen, Spitzenkandidat Frank Magnitz, angegriffen und verletzt worden. Magnitz sagte nach dem Zwischenfall, die Tatsache, dass Mitglieder der Partei um ihre körperliche Unversehrtheit fürchten müssten, „offenbart die katastrophale Vergiftung des politischen Diskurses in diesem Land“. Neben körperlicher Gewalt gehörten Sachbeschädigungen an Plakaten oder Wohnhäusern zur Tagesordnung. Er forderte die übrigen Parteien auf, diese politisch motivierte Gewalt zu verurteilen.

          Nach Angaben der Bremer AfD wurde Runge vor dem Tritt auch geschubst. Der Landesverband reagierte „schockiert und erschüttert“. Runge habe sich erst kürzlich einer Bauchoperation unterziehen müssen. Sie sei ins Krankenhaus gekommen, teilte die AfD mit.

          Frank Magnitz, Landesvorsitzender der AfD Bremen, wurde bei einem Angriff im Januar verletzt.

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