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Hintergründe weiter unklar : Entwarnung nach Bombendrohung am Bahnhof Rastatt

  • Aktualisiert am

Nach einer Bombendrohung sperrte die Polizei den Bahnhof in Rastatt (Baden-Württemberg) weiträumig ab. Mittlerweile gab die Polizei Entwarnung. Bild: dpa

Eine Bombendrohung hat am Dienstagmorgen den Bahnhof Rastatt komplett lahmgelegt. Die Polizei sperrte das Gelände weiträumig ab. Mittlerweile gab die Polizei Entwarnung. Die Hintergründe sind aber weiter unklar.

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          Nach der Räumung des Bahnhofs Rastatt wegen einer Bombendrohung am Dienstagvormittag konnten die Behörden Entwarnung geben. Ein Sprecher der zuständigen Bundespolizei Offenburg sagte, dass nichts Verdächtiges gefunden worden sei. Auch die Züge dürften auf der wichtigen ICE-Strecke demnach wieder fahren.

          Die telefonische Drohung war am Morgen eingegangen, teilte die Bundespolizei mit. Der Bahnhof wie auch das zugehörige Gebäude waren im Zuge eines Großeinsatzes der Polizei geräumt und der Zugverkehr ab 9:15 Uhr unterbrochen worden. Die Hintergründe des Vorfalls waren weiterhin unklar. Ein Sprecher des Innenministeriums sagte am Vormittag, Hinweise auf einen politische Hintergrund habe es nicht gegeben.

          Wichtige Verbindungsstrecke

          Auch ein Sprengstoffspürhund der Landespolizei Offenburg war im Einsatz, habe aber noch nichts gefunden. Wie viele Polizeibeamte insgesamt im Einsatz waren, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen.

          Die durch Rastatt führende Bahnstrecke ist eine wichtige Nord-Südverbindung. Durch den Bahnhof Rastatt müssen auch ICE-Züge etwa auf dem Weg nach Basel. Außerdem verkehren auf der Strecke auch Stadtbahnen. Züge aus dem Süden halten momentan in Baden-Baden; die aus dem Norden müssen demnach in Karlsruhe warten. Wie lange die Sperrung bestehen bleibt, war offen.

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