https://www.faz.net/-gum-9iy2y

Nach Übergriffen auf Polizei : Böllerverbot für zwei Brennpunkte in Berlin

  • Aktualisiert am

An der Oberbaumbrücke in Berlin stiegen in der Silvesternacht Raketen in die Luft, während Passanten vorbeigingen (Archiv). Bild: dpa

Mit Raketen beschossen, mit Böllern beworfen, wüst beschimpft: Das mussten sich Berliner Polizisten in der Silvesternacht gefallen lassen. An zwei Brennpunkten soll nun ein Böllerverbot erlassen werden.

          Nach Angriffen auf Polizisten und Feuerwehrleute in der Silvesternacht will Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) ein Böllerverbot für zwei Brennpunkte in der Stadt erlassen. Das Verbot für privates Feuerwerk zum nächsten Jahreswechsel soll für den Hermannplatz in Neukölln und die Gegend um die Pallasstraße in Schöneberg gelten. Dort hatte es in der Silvesternacht eine regelrechte Straßenschlacht gegeben, die von einer Polizeihundertschaft aufgelöst wurde. Die Beamten waren mit Raketen beschossen und Böllern beworfen worden sowie wüst beschimpft worden.

          Solche Übergriffe auf Polizisten und Feuerwehrleute müssten gesellschaftlich geächtet werden, sagte Geisel am Montag im Abgeordnetenhaus. An weiteren Orten in Berlin, an denen Beamte angegriffen worden waren, werde man Einsatzhundertschaften platzieren. Zunächst wolle er die beiden Verbotszonen testen, zudem müssten die Verbote auch durchgesetzt werden. Laut Geisel gab es in der Silvesternacht in Berlin 43 Angriffe und Widerstandshandlungen gegen Polizisten.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Samsung Galaxy Fold : Smartphone, 2000 Euro, faltbar

          Nun ist es wirklich da. Samsung hat das erste faltbare Smartphone in Serienreife vorgestellt. Es kommt Anfang Mai, kostet 2000 Euro und hat aufgeklappt einen Bildschirm, der fast so groß ist wie das iPad Mini.

          Brexit-Krise : Kein Durchbruch, aber May sieht Fortschritte

          Der Countdown zum angestrebten Austrittsdatum vom 29. März läuft. Doch einig sind sich die britische Premierministerin May und EU-Kommissionspräsident Juncker nur darüber, dass sie weitere Gespräche führen wollen.
          Eine einfache Gesetzesänderung hätte auch gereicht - das Grundgesetz hätte nicht angetastet werden müssen.

          Digitalpakt-Kommentar : Armes Grundgesetz

          Die Änderung des Grundgesetzes für den Digitalpakt widerspricht dem Geist unserer Verfassung – denn sie schadet dem Föderalismus, der einen Wettbewerb um die beste Politik vorsieht.

          2:3 gegen Manchester City : Schalke zerbricht

          Lange sieht es danach aus, als würde den Königsblauen das eigentlich Undenkbare gelingen. Doch ausgerechnet ein früherer Schalker trifft kurz vor Schluss für Manchester. Und dann geht doch noch alles schief.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.