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FAZ Plus Artikel Bilanz von Ermittlern : Was tun gegen die Raser?

Fahrzeugteile liegen 2016 nach einem illegalen Autorennen in der Tauentzienstraße in Berlin. Bild: dpa

Seit gut eineinhalb Jahren kämpft Berlin mit härteren Gesetzen gegen Raser. Viele Täter lassen sich davon aber nicht abschrecken – sondern riskieren weiter das Leben von Unbeteiligten. Und es gibt schon ein neues Problem.

          Es war ein typischer Fall: Im vergangenen Jahr raste ein 24 Jahre alter Mann mit einem Audi RS 7 durch die Gneisenau- und Yorckstraße in Kreuzberg mit einer Geschwindigkeit von 140 Stundenkilometern. Als er von der Polizei gestoppt wurde, stellte sich heraus, dass der 650 PS-starke und mindestens 113.000 Euro teure Wagen ein Leihfahrzeug war, das anlässlich einer Familienfeier angemietet worden war. In einer ersten Verhandlung im August 2018 wurde der Fahrer vom Landgericht Berlin zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu 15 Euro verurteilt. Er ging in Berufung. In dieser Instanz verdreifachte das Gericht die Strafe, brummte ihm 180 Tagessätze zu 15 Euro auf. Eine Revision wurde Mitte April verworfen.

          Markus Wehner

          Politischer Korrespondent in Berlin.

          Früher wäre so ein Urteil nicht möglich gewesen. Aber seit gut anderthalb Jahren sind Kraftfahrzeugrennen nach einer Ergänzung des Paragraphen 315 des Strafgesetzbuches keine Ordnungswidrigkeit mehr, sondern eine Straftat, die mit Geld- und Freiheitsstrafen geahndet wird. Auch können der Führerschein und das Fahrzeug der Täter – fast ausnahmslos junge Männer zwischen 20 und 30 Jahren – eingezogen werden. Anlass für die Gesetzesänderung war ein illegales Rennen auf dem Berliner Ku'damm Anfang 2016, bei dem ein unbeteiligter Mann getötet worden war. Die beiden Täter wurden im März in letzter Instanz wegen Mordes zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt.

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