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Taiwan : Student tötet mindestens drei Menschen in U-Bahn in Taipeh

  • Aktualisiert am

Spurensicherung in der U-Bahn-Station Bild: AFP

Ein 21 Jahre alter Student hat in der U-Bahn in Taipeh wahllos mit einem Messer auf Passagiere eingestochen. Mindestens drei Menschen starben, mehr als 20 weitere wurden verletzt.

          Ein Mann hat in der U-Bahn der taiwanesischen Hauptstadt Taipeh mindestens drei Menschen getötet und mehr als 20 weitere verletzt. Der 21 Jahre alte Student habe am Mittwoch während der Hauptverkehrszeit plötzlich in einem Waggon wahllos mit einem Messer auf rund 25 Passagiere eingestochen, darunter ein Kind, berichtete der Fernsehsender Next Television.

          Polizisten überwältigten der Täter

          Die Opfer hätten teils schwere Verletzungen meist in Brust und Bauch erlitten. Drei seien schon tot gewesen, als sie ins Krankenhaus gebracht worden seien. Es handele sich um eine 47 Jahre alte Frau sowie zwei 20 und 30 Jahre alte Männer, wie Next Television berichtete.

          In Panik seien Passagiere an der Jiangzicui-Station vor dem Angreifer aus der Bahn geflüchtet. Der Täter wurde von Polizisten und Bahnmitarbeitern überwältigt, wie die Nachrichtenagentur Central News Agency (CNA) berichtete. In Fernsehbildern waren blutverschmierte Waggons zu sehen. Taschen und Schirme lagen verstreut am Boden. Die Bluttat schockierte die Bewohner der taiwanesischen Hauptstadt, die zu den sichersten Metropolen in Asien gehört.

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