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Infantin Cristina : Spaniens Königsschwester muss auf die Anklagebank

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Der Prozess gegen sie wird wohl erst in der zweiten Jahreshälfte beginnen: Infantin Cristina Bild: dpa

Der Einspruch ihrer Anwälte gegen eine Anklageerhebung hatte keinen Erfolg: Infantin Cristina wird der Prozess gemacht. Die Schwester des spanischen Königs muss sich wegen des Vorwurfs des Steuerbetrug verantworten.

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          Der spanische Ermittlungsrichter José Castro hat am Freitag den Einspruch der Infantin Cristina von Bourbon gegen die Eröffnung eines Gerichtsverfahrens wegen diverser Steuerdelikte gegen sie abgelehnt. Die Schwester von König Felipe VI. muss damit auf die Anklagebank.

          Obwohl weder die Staatsanwaltschaft noch die Finanzbehörden dies verlangten, sieht der Richter nach dreijährigen Ermittlungen unverändert Indizien dafür, dass sie bei den betrügerischen Geschäften ihres der Korruption beschuldigten Mannes Inaki Urdangarin eine teilweise Komplizenrolle gespielt habe.

          Castro bekräftigte ferner, dass die Infantin bis zum 30. Januar eine von ihm auf 2,7 Millionen Euro festgelegte Kaution zu hinterlegen habe. Der Termin für die Eröffnung der mündlichen Verhandlung steht noch nicht fest.

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