https://www.faz.net/-gum-9qout

Nahe dem französischen Lyon : Ein Toter und acht Verletzte nach Messerangriff

  • Aktualisiert am

Einsatzkräfte der Polizei vor der Metrostation in Villeurbanne am Stadtrand von Lyon Bild: AP

Ein Mann hat vor einer Metrostation in Frankreich mehrere Menschen mit einem Messer attackiert und dabei einen 19 Jahre alten Passanten getötet. Acht weitere wurden verletzt. Die Polizei sucht nach einem Motiv.

          1 Min.

          Bei einem Angriff in Frankreich in der Nähe von Lyon sind Medienberichten zufolge ein Mensch getötet und mindestens acht weitere Personen verletzt worden, drei davon schwer. Wie der französische Nachrichtensender „BFMTV“ am Samstag berichtete, sei der Angreifer mit einem Messer bewaffnet gewesen, als er am Samstagnachmittag vor einer Metrostation in Villeurbanne mehrere Passanten angriff.

          Den Berichten zufolge soll der Täter alleine gehandelt haben; ursprünglich war von einem zweiten Angreifer mit einem Küchenspieß die Rede. Die lokale Polizei dementierte diese Information jedoch.

          Nach Informationen von „BFMTV“ soll es sich bei dem Täter um einen 33 Jahre alten afghanischen Asylbewerber handeln, der der Polizei zuvor nicht bekannt war. Über das Motiv der Angreifer ist bislang noch nichts bekannt. Bei dem getöteten Opfer handelt es sich um einen 19 Jahre Mann. Der für Terror-Ermittlungen verantwortliche Staatsanwalt wurde bislang nicht eingeschaltet.

          Eine Augenzeugin sagte der Nachrichtenagentur AFP, ein Mann habe „in alle Richtungen um sich gestochen“. Einen Mann habe er mit dem Messer „in den Kopf“ gestochen, einem weiteren Opfer „den Bauch geöffnet“. Niemand sei zur Hilfe gekommen, sagte das Mädchen. Die Menschen seien geflüchtet und hätten sich in Sicherheit gebracht. Die Helfer mussten rund 20 Menschen wegen Schocks behandeln. Rund fünfzig Rettungskräfte waren im Einsatz.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Auf Truppenbesuch: Wolodymyr Selenskyj

          Ukraine-Konflikt : Kiews West-Offensive

          Angesichts des russischen Truppenaufmarsches sucht der ukrainische Präsident Selenskyj die Nähe zu EU und Nato. Kann er so das Blatt im Osten seines Landes wenden?
          September 2020: Ministerpräsident Markus Söder (CSU) verfolgt im Bayerischen Landtag eine Rede von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler).

          Die K-Frage der Union : Söder muss nur noch zuschauen

          Die Unterstützung in der CDU für die Kanzlerkandidatur von Armin Laschet bröckelt Stück für Stück. Umso entschlossener wirkt die CSU. Die christsoziale Kampfmaschine funktioniert reibungslos.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.