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BBC-Missbrauchsskandal : Savile soll auch Leichen geschändet haben

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Glänzende Fassade: Jimmy Savile 2002 bei einem Fest zu Ehren des Commonwealths Bild: AFP

Schockierende Befunde haben Untersuchungen gegen den postum als Sexualverbrecher enttarnten Star-Moderator der BBC Jimmy Savile gebracht. So soll er sich sogar an Leichen vergangenen haben.

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          Der frühere BBC-Moderator Jimmy Savile soll sich einem Untersuchungsbericht zufolge auch an Leichen vergangen haben. Ein am Donnerstag vorgestellter Bericht des staatlichen Gesundheitsdienstes NHS bestätigte bereits früher gemachte Vorwürfe. Sie trüben das Bild des BBC-Discjockeys weiter ein.

          Danach konnte sich Savile in den Krankenhäusern unter dem Deckmantel seines Ruhmes als freiwilliger Helfer andienen und sich dort von 1962 bis 2009 bettlägerigen Patienten, Krankenhausangestellten und Besuchern beiderlei Geschlechts vergehen.

          Opfer zwischen fünf und fünfundsiebzig Jahre alt

          Seine Opfer waren zwischen fünf und fünfundsiebzig Jahre alt. Die Vorwürfe reichen von anstößigen Bemerkungen bis hin zu drei Vergewaltigungen. Savile, der 2011 im Alter von 84 Jahren starb, soll sogar Tote geschändet und die Glasaugen von Toten als Ringe getragen haben.

          Der Fall Savile war 2012, ein Jahr nach dem Tod des Moderators, ans Licht der Öffentlichkeit gelangt und hatte die BBC in eine tiefe Krise gestürzt. Savile soll vor allem auf dem Sendergelände, aber auch in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen mindestens 30 Menschen vergewaltigt haben.

          Gesundheitsminister Hunt entschuldigte sich im Namen der Regierung und des Gesundheitsdienstes bei den Opfern, deren Beschwerden ein ums andere Mal unbeachtet geblieben seien. Savile sei ein herzloser, opportunistischer und böser Sexualtäter gewesen, der das Vertrauen der Nation für seine widerlichen Zwecke ausgenutzt habe. Die Befunde erschütterten die Nation und das Parlament in ihren Grundfesten.

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