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Bayern : Tonnenweise Gammelfleisch bei Döner-Lieferanten entdeckt

  • Aktualisiert am

Wieder Tonnen von verdorbenem Fleisch entdeckt Bild: picture-alliance / dpa

Nach der Razzia in einem Lebensmittelbetrieb in Oberbayern hat die Polizei tonnenweise Fleisch mit abgelaufener Haltbarkeit sichergestellt. Noch ist unklar, ob die bundesweiten Abnehmer des Döner-Fleischs schon Ware erhalten haben. Die Sonderkommission „Kühlhaus“ ermittelt.

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          Polizei und Lebensmittelbehörden haben in München bei einem bundesweit arbeitenden Lieferanten für Dönerfleisch tonnenweise Gammelfleisch entdeckt. Bei der in einem Kühlhauskomplex im Osten der Landeshauptstadt beschlagnahmten Ware sei „das Mindesthaltbarkeitsdatum teils um vier Jahre überschritten“, erklärte die Stadt München am Donnerstag. Nach Angaben eines Polizeisprechers ist derzeit noch unklar, ob verdorbenes Fleisch an Dönerbuden ausgeliefert wurde.

          Die Staatsanwaltschaft München ließ Firmenunterlagen beschlagnahmen und die Betriebsräume versiegeln. Die Kripo richtete die Sonderkommission „Kühlhaus“ ein. „Wir stehen mit unseren Ermittlungen ganz am Anfang“, sagte ein Polizeisprecher. In dem Betrieb seien nach einem anonymen Hinweis große Mengen tiefgefrorenes Fleisch entdeckt worden.

          Nach Angaben der Stadt München handelt es sich um mehrere Tonnen Döner-Spieße sowie um zirka 360 Kilogramm Wild- und Geflügelfleisch. „Wir haben in dem Betrieb Lieferadressen von Kunden in ganz Deutschland sicher gestellt“, erklärte der Polizeisprecher. Die Ermittlungen müßten nun zeigen, ob der Betrieb die Kunden mit verdorbenem oder zumindest altem Fleisch beliefert habe.

          Razzia im Kühlhaus
          Razzia im Kühlhaus : Bild: ddp

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