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Bankraub : Täter dringen durch 30 Meter langen Tunnel ein

  • Aktualisiert am

In diese Bank drangen die Täter von unten ein. Bild: dpa

Ganz klassisch gingen am Wochenende ein paar Bankräuber vor - sie gruben einen Tunnel und drangen dadurch in den Tresorraum ein.

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          Unbekannte haben in der Nacht zum Montag einen spektakulären Einbruch in einer Bank im Berliner Stadtteil Steglitz verübt. Wie eine Polizeisprecherin am Montag sagte, gruben die Täter einen 30 Meter langen Tunnel von einer Tiefgarage zur der Filiale der Berliner Volksbank. Durch den Tunnel drangen sie in den Tresorraum ein, brachen alle Schließfächer auf und verschwanden unbemerkt mit der Beute. „Der Tunnel wurde professionell gegraben“, sagte die Sprecherin. Es habe wohl „eine Weile gedauert“, ihn anzulegen.

          Die Polizei ist sich sicher, dass ein solcher Tunnel nicht in einer Nacht zu buddeln ist. Vermutlich sei die Tat von langer Hand geplant gewesen. Der Bau könne Tage oder Wochen gedauert haben. In der Nacht zum Montag gelang den Einbrechern dann offenbar der Durchbruch in den Raum der Bank. Dort räumten die Täter private Schließfächer aus, wie die Sprecherin sagte. Sie konnten mit der Beute unerkannt fliehen - wie viel Geld die Bande mitnahm, war zunächst unklar.

          Anwohner bemerkten am Montagmorgen um kurz nach sechs Uhr Rauchentwicklung in der Tiefgarage riefen die Feuerwehr, sagte die Polizeisprecherin weiter. Die Feuerwehr entdeckte dann den Tunnel. Die Täter hatten laut Polizei offenbar den Brand gelegt, um Spuren zu verwischen. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf. Kriminaltechniker sicherten am Vormittag Spuren.

          In der Tiefgarage gebe es einzelne Stellplätze, die mit Rolltoren abgetrennt und deshalb nicht von außen einsehbar seien. Von dort aus konnten die Täter offenbar unbehelligt graben und bauen.

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