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Ankündigung eines Interviews : Pop-Sängerin Duffy macht ihre Vergewaltigung öffentlich

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Die walisische Sängerin Duffy auf einem Musikfestival in Stockholm im Jahr 2009. Bild: EPA

2011 hat die Sängerin sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen – nun hat sie den Grund dafür bekannt gegeben: Eine Vergewaltigung und mehrere Tage in Gefangenschaft hatten sie psychisch jahrelang belastet.

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          Die walisische Pop-Sängerin Duffy war jahrelang aus der Öffentlichkeit verschwunden – nun hat sie eine Vergewaltigung als Grund für ihren Rückzug öffentlich gemacht. Sie sei „vergewaltigt, unter Drogen gesetzt und für mehrere Tage gefangen gehalten“ worden, schrieb die 35 Jahre alte Sängerin am Dienstag auf Instagram. „Es geht mir gut und ich bin nun in Sicherheit“, fügte sie hinzu. Die Genesung habe aber „einige Zeit“ gebraucht.

          Die für ihr Debüt-Album „Rockferry“ gefeierte Pop-Sängerin hatte 2011 ihren vorläufigen Rückzug aus der Öffentlichkeit erklärt. In einer emotionalen Botschaft an ihre Fans schrieb Duffy nun bei Instagram, sie habe der Welt nicht zeigen wollen, wie traurig sie nach der Gewalterfahrung gewesen sei. „Ich habe mich gefragt, wie ich von Herzen singen kann, wenn mein Herz gebrochen ist.“ Allmählich habe sie jedoch Trost gefunden. Heute fühle sie wieder „die Sonne im Herzen“.

          Duffy kündigte an, in den kommenden Wochen ein Interview über ihre Gewalterfahrung zu veröffentlichen. Auch Fragen ihrer Fans wolle sie darin beantworten.

          Für ihre Platte „Rockferry“ hatte Duffy, die mit bürgerlichem Namen Aimee Anne Duffy heißt, im Jahr 2008 den begehrten Grammy für das beste Album erhalten. 2009 gewann sie zudem drei Brit Awards.

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