https://www.faz.net/-gum-9q4vg

Neun Menschen erschossen : Kokain und Alkohol im Blut des Täters von Dayton

  • Aktualisiert am

Eine provisorische Gedenkstätte in Dayton erinnert an die Opfer. Bild: AP

Der Mann, der mit einem Sturmgewehr neun Menschen in Ohio erschoss, stand offenbar unter Drogeneinfluss. Auch bestimmte Medikamente konnte der Gerichtsmediziner in seinem Blut nachweisen.

          1 Min.

          Der Mann, der im amerikanischen Bundesstaat Ohio neun Menschen getötet hat, hatte nach Angaben eines Gerichtsmediziners Kokain und Alkohol im Blut. Bei dem 24 Jahre alten Mann sei zudem der Angstlöser Xanax nachgewiesen worden, hieß es am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Dayton. Der Schütze habe auch ein Päckchen mit Kokain bei sich gehabt.

          Der Mann hatte vor knapp zwei Wochen vor einer Bar in Dayton mit einem Sturmgewehr das Feuer eröffnet und dabei neun Menschen getötet, darunter auch seine Schwester. Er wurde von der Polizei erschossen. Bei der Tat trug er eine Schutzausrüstung. Sein Motiv ist bislang unklar.

          Debatte um Waffenrecht.

          Die Tat hatte in den Vereinigten Staaten die Debatte um das laxe Waffenrecht erneut verschärft. Kurz zuvor hatte bei einem offenbar rassistisch motivierten Anschlag im texanischen El Paso an der Grenze zu Mexiko hatte ein 21 Jahre alter Weißer 22 Menschen erschossen, ein Großteil davon Mexikaner.

          Trotz der immer wiederkehrenden Schusswaffenangriffe mit einer größeren Zahl von Toten sind in Amerika alle Anläufe, das Waffenrecht zu verschärfen, immer wieder gescheitert – vor allem am Widerstand der Republikanischen Partei von Präsident Donald Trump und der einflussreichen Waffenlobby NRA.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Mietkäufe bei Immobilien : Miete zahlen, Eigentum bilden

          Schon seit Langem versucht die Politik, aus mehr Mietern Eigentümer zu machen. Mehrere Parteien wollen jetzt Mietkäufe stärker fördern. Das Modell klingt gut, doch in der Praxis lauern noch Tücken.
          An der Alten Donau in Wien

          F.A.Z. Frühdenker : Und es wird noch heißer

          Vom Treffen zwischen Biden und Putin gehen Entspannungssignale aus. Bundespräsident Steinmeier ist in Polen. Die dänische Nationalmannschaft wieder im Stadion. Und in Deutschland wird es heiß. Der F.A.Z. Newsletter.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.