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Anwalt von Christian B. : „Das ist lächerlich“

Reden über den Fall Maddie: Christian Hoppe (links) vom Bundeskriminalamt und Moderator Rudi Cerne am Mittwochabend im ZDF Bild: dpa

Friedrich Fülscher verteidigt den Verdächtigen im Fall Maddie. Schriftlich beantwortet der Anwalt Fragen zu seiner Kritik an den Ermittlern, zur verweigerten Akteneinsicht und dem „angenehmen Gesprächspartner“ Christian B.

          3 Min.

          Herr Fülscher, gemeinsam mit dem Hamburger Rechtsanwalt Johann Schwenn verteidigen Sie Christian B., der verdächtigt wird, 2007 die damals drei Jahre alte Madeleine McCann entführt und ermordet zu haben. Haben Sie in dem Fall schon Akteneinsicht bekommen?

          Sebastian Eder

          Redakteur im Ressort Gesellschaft bei FAZ.NET.

          Nein, die Akteneinsicht wird seit nunmehr einem Monat verweigert, sodass es dem Kollegen Johann Schwenn und mir als Verteidigern unmöglich gemacht wird, dem Tatvorwurf entgegenzutreten. Unser Mandant wird seit einem Monat weltweit an den Pranger gestellt und kann dagegen nichts tun. Leider hat man als Verteidiger wenige Möglichkeiten, gegen die Verweigerung der Akteneinsicht durch die Staatsanwaltschaft vorzugehen, solange die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind.

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