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Reiseziel Philippinen : Anklage gegen mutmaßliche Islamisten

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Zwei mutmaßliche Islamisten aus Hessen wollten sich auf den Philippinen offenbar militärisch ausbilden lassen. Bild: dpa

Zwei mutmaßliche Islamisten stehen in Frankfurt vor Gericht. Die beiden jungen Männer wollten sich offenbar auf den Philippinen im Umgang mit Waffen und Sprengstoff ausbilden lassen.

          Die Frankfurter Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen zwei mutmaßliche Islamisten erhoben, die geplant haben sollen, eine „schwere staatsgefährdende Gewalttat“ vorzubereiten. Wie eine Sprecherin der Anklagebehörde am Freitag sagte, sollen die 18 und 25 Jahre alten Männer aus Hanau und Offenbach vorgehabt haben, auf den Philippinen den Umgang mit Waffen und Sprengstoff zu lernen, um sich später bei Anschlägen einsetzen zu lassen. Bereits in Deutschland fielen sie den Angaben zufolge durch radikalislamische Aktivitäten auf. .

          Laut Anklage besorgten sich die beiden Flugtickets nach Manila via Bangkok aus. Während der 18 Jahre alte Beschuldigte bereits vor dem Abflug am Flughafen Köln/Bonn festgenommen wurde, gelang dem Älteren Angeschuldigten der Flug bis Bangkok, wo allerdings auch für ihn die Reise zu Ende war. Nach seiner Rückkehr kam er in Untersuchungshaft.

          Auf den Philippinen sollen die beiden vorgehabt haben, den Umgang mit Waffen und Sprengstoff zu lernen, um sich später bei Anschlägen einsetzen zu lassen. Beide bestreiten die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft. Ein Prozesstermin vor der Staatsschutzkammer des Landgerichts Frankfurt steht noch nicht fest.

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