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Nach Bluttat in Stuttgart : Neun Jahre Haft nach Angriff mit Samuraischwert

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Kerzen und Blumen stehen am Tatort in Stuttgart um ein Porträt des getöteten Mannes herum. (Archiv) Bild: dpa

Das Landgericht Mönchengladbach hat einen Mann wegen Totschlags mit einem Samuraischwert verurteilt. Er hatte seinen Schachfreund mit dem Schwert angegriffen und getötet.

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          Für die tödliche Bluttat an einem Bekannten hat das Landgericht Mönchengladbach am Montag einen Mann zu neun Jahren Haft wegen Totschlags verurteilt. Zudem ordnete das Gericht die Unterbringung des alkoholkranken Angeklagten (47 Jahre) in einer Entzugsklinik an. Außerdem muss er der Ehefrau und den beiden Kindern des Opfers Schmerzensgeld in Höhe von insgesamt 25.000 Euro zahlen.

          Der Angeklagte hatte gestanden, nach einem Trinkgelage seinen Schachfreund getötet zu haben. Die Ermittler zählten 37 Hiebe mit dem Samuraischwert. Das Opfer war fast enthauptet worden. Der angeklagte Deutsche hatte ausgesagt, er könne sich an den genauen Ablauf nicht erinnern. Er hatte nach der Tat im April 2019 selbst die Polizei gerufen. Als die eintraf, hatte der Mann die Waffe noch in der Hand.

          Eine Blutprobe ergab bei ihm mehr als 2,8 Promille. Das Gericht stufte den Angeklagten deshalb als vermindert schuldfähig ein. Der Mann sagte, er könne sich die Tat selbst nicht erklären. Es tue ihm leid und er hoffe wegen seiner Alkoholsucht auf Hilfe.

          Das Gericht verfügte, dass der Mann zweieinhalb Jahre seiner Strafe absitzen muss, ehe er eine Therapie beginnen kann. Erst nach einer erfolgreichen Behandlung soll entschieden werden, ob er weiter in Haft bleibt, oder die Reststrafe zur Bewährung ausgesetzt wird. Sein Anwalt ließ am Montag offen, ob er das Urteil akzeptiert.

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