https://www.faz.net/-gum-99nwu

Unter dem Decknamen „Commander“ : Lenker einer Kinderporno-Plattform gesteht Taten

  • Aktualisiert am

Im Landgericht Hechingen wird heute gegen den Moderator und Nutzer eines Kinderporno-Forums verhandelt (Archivbild). Bild: dpa

„Teilweise härteste Kinderpornografie“ soll der Moderator und Nutzer einer Kinderporno-Plattform im Darknet verbreitet haben. Der Vater zweier Kinder hat nun zu Prozessbeginn gestanden.

          1 Min.

          Mit einem Geständnis hat der Prozess gegen den Moderator und Nutzer einer Kinderporno-Plattform begonnen. Dem Mann aus Baden-Württemberg wird bandenmäßige Verbreitung, Beschaffung und Besitz von Kinderpornografie vorgeworfen (Aktenzeichen: 1 KLs 14 Js 2125/18). Der Verteidiger des Mannes verlas am Montag vor dem Landgericht Hechingen eine Erklärung, wonach der 50 Jahre alte Angeklagte alle Taten einräumt.

          Er soll unter dem Decknamen „Commander“ in einem Forum im Darknet Bilder und Videos verschickt haben, laut Staatsanwalt „teilweise härteste Kinderpornografie“. Der Mann soll Moderator des Forums gewesen sein. Laut Staatsanwaltschaft Hannover, die zunächst die Ermittlungen gegen den Kinderpornografie-Ring führte, soll dort auch der Missbrauch von Kindern verabredet worden sein.

          Der Angeklagte, Vater einer 11-jährigen Tochter und eines 10-jährigen Sohnes, ist nach Kenntnis der Hechinger Staatsanwaltschaft nicht vorbestraft und hat selbst keinen Missbrauch begangen. Sein Mandant habe in der Haft aber erkannt, „welche abscheulichen Taten an den Kindern verübt wurden“, sagte der Anwalt. Das Gericht wollte noch am Montag ein Urteil sprechen.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Der britische Premierminister Boris Johnson am 25. Januar in London mit einer Dosis des Corona-Impfstoffs von Astra-Zeneca

          Großbritannien und die EU : Auch ein Impfstoff kann Beziehungen vergiften

          Großbritannien fasst Überlegungen der EU, die Impfstoff-Ausfuhr zu kontrollieren, als Drohung auf – und als Bestrafung für Lieferprobleme von Astra-Zeneca. Diese könnten auch mit dem niedrigen Preis zusammenhängen.
          Schaulustige filmen in der niederländischen Stadt Haarlem mit Handys brennende Gegenstände, die Randalierer am 26. Januar in Brand gesetzt haben.

          Gewalt in den Niederlanden : Party machen und plündern

          Die gewaltsamen Ausschreitungen in den Niederlanden reißen nicht ab. Die Polizei braucht lange, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Unter die Randalierer haben sich auch Teenager gemischt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.