https://www.faz.net/-gum-si35

Amerika : Eminems Trauzeuge vor Disko erschossen

  • Aktualisiert am

Eminem (l.) und Proof bei einem gemeinsamen Auftritt Bild: REUTERS

Der amerikanische Rapper Proof, ein guter Freund von Eminem, ist vor einem Nachtclub in Detroit erschossen worden. Der 30jährige DeShaun Holton - so sein bürgerlicher Name - wurde von einer Kugel in den Kopf getroffen.

          1 Min.

          Rapstar Proof, ein enger Freund von Eminem, ist in einer Diskothek in Detroit erschossen worden. Nach Angaben der Polizei brach am frühen Dienstag morgen in der Diskothek ein Streit aus. DeShaun Holton alias Proof wurde von einer Kugel in den Kopf getroffen, er starb noch auf dem Weg ins Krankenhaus.

          Ein weiterer 35jähriger Mann erlitt lebensgefährliche Schußverletzungen. Seine Identität war zunächst unklar. Von den Tätern fehlte jede Spur.

          Seltsame Ironie des Schicksals

          Es ist bereits das zweite Mal innerhalb weniger Monate, daß ein Freund Eminems in einer Schießerei verwickelt war. Erst zu Neujahr war Rapper Obi Trice in Detroit von einer Kugel getroffen worden. Er überlebte und arbeitet inzwischen wieder an einem neuen Album. Die amerikanische Rapperszene ist berüchtigt für gefährliche Auseinandersetzungen.

          Fans legten Kuscheltiere und Blumen für das Opfer nieder
          Fans legten Kuscheltiere und Blumen für das Opfer nieder : Bild: REUTERS

          Proof spielte für Eminems Karriere eine große Rolle. Im Januar war er bei der zweiten Hochzeit seines Freundes mit Kim Mathers Trauzeuge. Er spielte außerdem in Eminems verfilmter Lebensgeschichte „8 Mile“ mit.

          Erst vor kurzem hatte der Mitbegründer der Gruppe D-12 ein Solo-Album herausgebracht. Seltsame Ironie des Schicksals: In Enimens Video „Like Toy Soldiers“ spielte Proof einen Rapper, der erschossen wird.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Krisenmanagement : Was man aus der Katastrophe lernen kann

          Nach der Flut mehren sich Stimmen, die fragen, wie man in Zukunft mit Katastrophen umgehen sollte. Es brauche moderne Tieflader, Bagger und Hubschrauber, sagt ein Krisenmanager. Das Kernthema bleibt aber das Training.
          Baroness Gisela Stuart 2015 im Wahlkampf in Birmingham

          Frankenberger fragt : Haben Sie die Folgen des Brexit unterschätzt, Baroness Stuart?

          Boris Johnson malt die Zukunft nach dem Brexit rosarot, aber die Brexit-Gegner sind weniger optimistisch. Wer hat Recht? Wir fragen nach bei der ersten „deutschen Lady“ im britischen Oberhaus, die die „Vote leave“-Kampagne anführte: Baroness Gisela Stuart.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.