https://www.faz.net/-gum-a19hs

Todesstrafe möglich : Franzose soll mehr als 300 indonesische Mädchen missbraucht haben

  • Aktualisiert am

Auf einem Laptop, den der Beschuldigte bei sich hatte, fand man Aufnahmen der Missbräuche (Symbolbild). Bild: dpa

Ein 65 Jahre alter Mann soll in Indonesien mehr als 300 Minderjährige sexuell missbraucht und die Taten gefilmt haben. Viele der Opfer sollen Straßenkinder sein. Im Falle einer Verurteilung droht ihm die Todesstrafe.

          1 Min.

          In Indonesien ist ein 65 Jahre alter Mann festgenommen worden, der mehr als 300 Minderjährige sexuell missbraucht haben soll. Der Franzose soll die Mädchen zwischen zehn und 17 Jahren in ein Hotel in der Hauptstadt Jakarta eingeladen und ihnen Geld für Sex vor der Kamera gezahlt haben, wie der örtliche Polizeichef Nana Sujana einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung zufolge sagte. Opfer, die sich weigerten, habe er körperlich misshandelt. Sollte ein Gericht den Mann der Vergewaltigung Minderjähriger für schuldig befinden, könnte ihm die Todesstrafe drohen.

          Der Mann war der Polizei zufolge bereits im Juni festgenommen worden. Die Ermittler hätten ihn halbnackt mit zwei Mädchen in seinem Hotelzimmer in Jakarta gefunden. Viele der Opfer seien Straßenkinder, denen der Mann Arbeit als Models versprach.

          Ermittler fanden bei dem Mann einen Laptop mit Videos, die ihn beim Sex mit 305 Minderjährigen zeigen sollen. Laut Polizei ereigneten sich die Taten zwischen Dezember 2019 und Juni 2020.

          Weitere Themen

          Fernsehmutter der Nation

          Marie-Luise Marjan wird 80 : Fernsehmutter der Nation

          Marie-Luise Marjan, die gute Seele der „Lindenstraße“, wird 80 Jahre alt. Schon mit 19 Jahren spielte sie ihre erste Fernsehmutter. Mutter Beimer wurde dann zur Rolle ihres Lebens.

          Topmeldungen

          Demonstrationen im Libanon : „Jeder ist bereit für einen Kampf“

          In Beirut treibt die Wut auf die Politik Abertausende Menschen auf die Straßen. Die Lage in der Stadt ist unübersichtlich. Dieses Mal wollen die Demonstranten die korrupte Elite des Landes nicht davonkommen lassen.
          Die amerikanische Schriftstellerin Lily Brett

          Amerika in der Krise : Wie New York unter Trump und Corona leidet

          Donald Trump hat einen Grausamkeitskoeffizienten, der den größten Diktatoren zum Neid gereichen könnte, schreibt die Schriftstellerin Lily Brett. Über die Hoffnung der Amerikaner auf eine gerechtere Zukunft.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.