32 Jahre nach dem Missbrauch : Polanskis Opfer steht auf seiner Seite
Von Christiane Heil, Los Angeles
Lesezeit: 6 Min.
Zueinander gepasst haben Roman Polanski und Hollywood nie. Mit „Rosemaries Baby“ und „Chinatown“ spielte der Regisseur Rekordsummen ein und begeisterte die Kritiker. Er erschreckte aber immer wieder mit dunklen und sexuell bizarren Plots. Krude Vergewaltigungsversuche in „Was?“, Transvestitenszenen in „Der Mieter“ sowie Inzest in „Chinatown“ brachten dem polnisch-französischen Filmemacher in Amerika selbst in den freizügigen Siebzigern den Ruf eines Sonderlings ein: Genial, aber nicht der Typ, den man am Wochenende zum Barbecue einlädt.
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