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„Alles war voll Blut“ : Achtzehnjähriger soll Altenheimbewohnerin umgebracht haben

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In einem Altenheim in Niedersachsen wurde eine 87 Jahre alte Frau ermordet (Symbolbild). Bild: dpa

In Niedersachsen soll ein junger Mann nachts in ein Altenheim eingedrungen sein und eine 87 Jahre alte Bewohnerin umgebracht haben. Die Polizei hat den mutmaßlichen Täter festgenommen.

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          Ein 18-Jähriger soll in einem Altenheim im niedersächsischen Neuenhaus eine 87 Jahre alte Frau umgebracht haben. Die Polizei hat den mutmaßlichen Täter am Samstag festgenommen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Osnabrück, Alexander Retemeyer.

          Die Tat ereignete sich nach Angaben Retemeyers am Samstagmorgen. Wie die „Grafschafter Nachrichten“ berichten, soll der Verdächtige zwischen 3 und 4 Uhr in das Altenheim eingedrungen sein. Mitarbeiter des Altenheims hätten die leblose Frau später gefunden. „Es wurde starke Gewalt auf sie ausgeübt, alles war voll Blut“, sagte der Staatsanwalt. Ein Altenpfleger habe den jungen Mann auf dem Flur entdeckt und sei auf die Tat aufmerksam geworden.

          „Nach jetzigem Ermittlungsstand gibt es keine Beziehung zwischen Täter und Opfer“, sagte Retemeyer. Was der junge Mann in dem Altenheim wollte, sei noch nicht bekannt. Er soll am Sonntag dem Haftrichter vorgeführt werden. Der Leichnam der 87-Jährigen wird am Sonntag in Oldenburg obduziert.

          Wie die „Grafschafter Nachrichten“ schreibt, bewohnte die 87-Jährige mit ihrem Ehemann ein Doppelzimmer im Altenheim.

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