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Weltweite Einsätze : 179 Festnahmen bei Schlag gegen Drogenhandel im Darknet

  • Aktualisiert am

Neben Drogen konnten die Ermittler auch Bargeld und Kryptowährungen beschlagnahmen (Symbolbild). Bild: dpa

Nach monatelangen Ermittlungen hat eine internationale Einheit insgesamt 179 Personen festgenommen, die im Darknet mit Drogen gedealt haben – 42 davon in Deutschland.

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          Bei einem weltweiten Schlag gegen Drogenhandel im Darknet sind 179 Personen festgenommen und 500 Kilogramm Drogen beschlagnahmt worden. Das teilte das amerikanische Justizministerium mit. 42 Festnahmen seien in Deutschland erfolgt. Bei den hauptsächlich in Amerika und Europa durchgeführten Einsätzen seien auch mehr als 6,5 Millionen Dollar (5,5 Millionen Euro) in Bargeld und Kryptowährungen sichergestellt worden.

          Die Einsätze erfolgten mehr als ein Jahr nachdem die Polizei den „Wall Street Market“ offline genommen hatte, mutmaßlich einer der größten illegalen Marktplätze im Darknet. Damals zählte die Website mehr als 1,15 Millionen Kunden- und 5400 Verkäuferkonten. Das Darknet ist ein Teil des Internets, der verschlüsselt ist und nur mithilfe von Anonymitätswerkzeugen betreten werden kann, insbesondere dem Browser Tor. Bei den Inhalten handelt es sich oft um Drogen- und Waffenhandel, sowie der Austausch von gestohlenen Daten und Bildmaterial von Kindesmissbrauch.

          Die Festnahmen seien "ein starkes Signal" an Kriminelle im Darknet, sagte Edvardas Sileris, Leiter des Cyberkriminalitätszentrums von Europol. "Das verborgene Internet ist nicht länger verborgen, und Ihre anonymen Aktivitäten sind nicht länger anonym."

          Fentanyl, Heroin, andere Opioide, Kokain und Ecstasy seien unter den beschlagnahmten Drogen gewesen, teilte das amerikanische Justizministerium mit. In Amerika seien 121 Personen festgenommen worden, in den Niederlanden acht, in Großbritannien vier, in Australien drei, in Kanada zwei und in Schweden eine Person.

          Die Ermittlungen würden fortgesetzt und die Ermittler versuchten, weitere Personen zu identifizieren, die hinter Darknet-Konten steckten. „Es wird keinen sicheren Hafen für Drogen-Dealen im Cyberspace geben“, sagte der stellvertretende Justizminister Jeffrey Rosen.

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