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Maryland High School : Angeschossene Schülerin für hirntot erklärt

  • Aktualisiert am

Ein Schüler der Marjory Stoneman Douglass High School in Florida spricht während einer Kundgebung über den bevorstehenden „March for Our Lives“. Bild: Reuters

Drei Tage nach einer Schießerei an einer High School in Maryland ist ein Mädchen für hirntot erklärt worden. Ihr Ex-Freund hatte auf die 16-Jährige geschossen.

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          Die bei einer Schießerei an einer amerikanischen High School schwer verletzte 16-Jährige ist nach den Worten ihrer Familie für hirntot erklärt worden. Die Geräte, die Jaelynn Willey bislang am Leben erhielten, sollten abgeschaltet werden, sagten Willeys Eltern am Donnerstagabend. Ihr Ex-Freund hatte der 16-Jährigen am vergangenen Dienstag an ihrer Schule im Bundesstaat Maryland in den Kopf geschossen und einen weiteren Schüler angeschossen. Der Angreifer wurde schließlich von einem Polizisten erschossen.

          „Meine Tochter wurde von einem Jungen verletzt, der ihr in den Kopf geschossen und uns damit alles genommen hat“, sagte Jaelynns Mutter Melissa Willey laut der „Washington Post“ bei einer Pressekonferenz.

          Die Schießerei ereignete sich fünf Wochen nach dem Schulmassaker in Florida, bei der ein ehemaliger Schüler 17 Menschen getötet hatte. Seither gibt es in den Vereinigten Staaten eine starke Schülerbewegung für eine Verschärfung der laxen Waffengesetze. Für den kommenden Samstag ist eine Großdemonstration von Schülern in Washington geplant.

          Auf ihrer Internetseite fordert die Bewegung „March for Our Lives“, die Sicherheit der amerikanischen Schüler und ihrer Familien ernstzunehmen. Der Waffengewalt und den Amokläufen an ihren Schulen müsse ein Ende gesetzt werden. Nach Angaben der Bewegung werden weltweit über 800 Veranstaltungen stattfinden.

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