https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kosmonauten-betreten-nach-andock-panne-neues-iss-labor-nauka-17463817.html

Labor „Nauka“ : Kosmonauten betreten nach Andock-Panne neues ISS-Labor

  • Aktualisiert am

Das „Nauka“-Labor beim Andocken an die ISS Bild: Reuters

Als das russsische Forschungsmodul sich mit der Internationalen Raumstation ISS verbinden sollte, kam es zu einer Panne. Nun konnte das neue Labor betreten werden.

          1 Min.

          Nach einer anfänglichen Panne ist ein neues russisches Forschungsmodul nun mit der Internationalen Raumstation ISS verbunden. „Vor einer Stunde hat unsere Crew das Modul „Nauka“ betreten“, schrieb der Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Dmitri Rogosin, am Samstagnachmittag auf Twitter. „Ich gratuliere!“ Mehrere Stunden zuvor war bereits die Luke zu dem am Donnerstag angedockten Labor „Nauka“ (russisch für Wissenschaft) geöffnet worden.

          Software-Störung brachte gesamte ISS in Bewegung

          Kurz nach der Ankunft des Moduls war es in der Nacht zu Freitag zu einem Zwischenfall gekommen: Offenbar wegen einer kurzzeitigen Software-Störung schalteten sich „Naukas“ Triebwerke ungeplant an. Dadurch geriet die gesamte ISS in Bewegung. Die US-Raumfahrtbehörde Nasa verlor für fast eine Stunde die Kontrolle über die Position der Station im All. Nach einem Notfalleinsatz gab es Entwarnung.

          Als Mehrzweckmodul ist „Nauka“ vorrangig für die Forschung gedacht. Es soll aber auch als Mannschaftsquartier mit eigenem Lebenserhaltungssystem dienen. An Bord gibt es auch eine Toilette. Es misst 13 mal 4,11 Meter und wiegt mehr als 20 Tonnen.

          Roskosmos erklärte am Samstag zudem abermals, bis zum Jahr 2028 solle eine eigene russische Raumstation fertig sein. Der wissenschaftlich-technische Rat der russischen Raumfahrtbehörde habe dem bereits angekündigten Bau zugestimmt. Aus der in die Jahre gekommenen ISS wollen die Russen sich zurückziehen.

          Weitere Themen

          Als der Boden zu wanken begann

          Erdbeben in Türkei und Syrien : Als der Boden zu wanken begann

          Nach dem Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet steigt die Zahl der Toten an. Infolge des langen Kriegs in Syrien und der Fluchtbewegungen erweisen sich die Rettungsmaßnahmen als erheblich schwieriger als in der Türkei.

          Topmeldungen

          „Bard“ soll mit dem KI-System Lambda arbeiten, das Google schon seit einiger Zeit entwickelt.

          KI-Dienst „Bard“ : Google stellt Antwort auf ChatGPT vor

          Der Internetkonzern kündigt das Sprachmodell „Bard“ an – und will damit Open AI Paroli bieten. Er verspricht auch mehr Künstliche Intelligenz für seine Suchmaschine.

          Erdbeben in Türkei und Syrien : Als der Boden zu wanken begann

          Nach dem Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet steigt die Zahl der Toten an. Infolge des langen Kriegs in Syrien und der Fluchtbewegungen erweisen sich die Rettungsmaßnahmen als erheblich schwieriger als in der Türkei.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.