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Kongo-Brazzaville : Ebola-Virus tötet mindestens 51 Menschen

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Der Verzehr von verseuchtem Affenfleisch hat zur Verbreitung des Ebola-Virus unter Menschen in der afrikanischen Republik Kongo-Brazzaville geführt.

          Der gefürchtete Ebola-Virus hat in der afrikanischen Republik Kongo-Brazzaville mindestens 51 Menschen getötet. Um eine Ausbreitung der Epidemie zu verhindern, wurde das betroffene Verwaltungsgebiet Cuvette an der Grenze zu Gabun unter Quarantäne gestellt. Ohne offizielle Erlaubnis dürfe niemand das Gebiet betreten oder verlassen. Die Schulen seien geschlossen worden, Versammlungen seien bis auf weiteres verboten. Ersten Untersuchungen zufolge sollen die ersten Opfer das Ebola-verseuchte Fleisch von Affen gegessen haben, die sie tot im Wald gefunden hatten.

          "Die gesundheitliche Lage in der Region Cuvette ist sehr ernst und Besorgnis erregend“, sagte Moka. Die Epidemie sei im Januar ausgebrochen. Im Dezember hatte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf bekannt gegeben, das Ebola-Virus habe von Gabun auf den Nachbarstaat Kongo-Brazzaville übergegriffen.

          Das Virus wird über Blut und andere Körperflüssigkeiten übertragen. Ebola-Viren bewirken nach einer Inkubationszeit von sieben bis 14 Tagen heftige Symptome. Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Halsentzündungen, Hautausschläge, Bauchschmerzen und blutiger Durchfall sind die auffallendsten Symptome. Der Tod tritt bei 50 bis 80 Prozent aller Patienten ein, die Rekonvaleszenz der überlebenden Patienten ist ein langwieriger Prozess.

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