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Kino : James Bond: Brosnan geht, wer kommt?

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Pierce Brosnan quittiert den Dienst. Wer wird ihm als Agent 007 folgen? Wer wird bei der 21. Auflage sagen: „Mein Name ist Bond - James Bond“? Eine Galerie der möglichen Nachfolger.

          Pierce Brosnan (51) will nicht mehr als James Bond vor der Kamera stehen. In einem Interview mit der amerikanische Zeitschrift „Entertainment Weekly“ sagte der irische Schauspieler am Dienstag, daß Bond „hinter mir liegt“.

          Von 1995 bis 2002 war der Schauspieler vier Mal in die 007-Agentenrolle geschlüpft. Der letzte Bond-Film „Stirb an einem anderen Tag“ war der erfolgreichste in der 42jährigen Geschichte der Film-Serie. Brosnans Vertragsgespräche für den neuen „Bond“, der ab kommenden Jahr gedreht werden soll, waren gescheitert.

          Ein neuer Bond - ein heikle Aufgabe?

          Im April hatte Brosnan bekannt, er würde gerne noch mal den britischen Geheimagenten verkörpern. „Sie wissen, wo sie mich finden können, wenn sie mich für den nächsten (Film) haben wollen“, hatte er gesagt. Noch nicht ganz ausgeschlossen ist nach Expertenmeinung, daß Borsnans Verzicht nur eine Verhandlungstaktik ist.

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          Einen neuen Bond zu finden, wird zuweilen als die kniffligste Aufgabe des Filmmetiers beschrieben. Schon 1962, bei der Erstbesetzung, tat man sich schwer. Bond-Autor Ian Fleming und die Produzenten Albert R. Broccoli und Harry Saltzman ließen damals die Leser der Zeitung „Daily Express“ Vorschläge machen und abstimmen: An erster Stelle kam - heute kaum vorstellbar - der auf Gentleman-Rollen spezialisierte David Niven. Als später ein Nachfolger für Sean Connery gesucht wurde, verfiel man auf das Shampoo-Modell George Lazenby, doch der kam so schlecht an, daß er nach nur einem Film gefeuert wurde.

          Hugh Jackman: Favorit bei Buchmachern

          Als Brosnan-Nachfolger sind in den vergangenen Monaten Dutzende von Namen genannt worden. Bei den Londoner Buchmachern an erster Stelle steht der Australier Hugh Jackman (35), zuletzt in der Titelrolle des Schauerstreifens „Van Helsing“ zu sehen. Danach folgen „Daredevil“-Bösewicht Colin Farrell (28) und Orlando Bloom (27), der als Elf mit Sex-Appeal in „Der Herr der Ringe“ bekannt wurde. Bloom wird auf jeden Fall in die Bond-Rolle schlüpfen - in einem Film über die Flegeljahre des Agenten, der völlig außer der Reihe gedreht wird.

          Aus einer Umfrage des britischen Filmmagazins „Total Film“ ging „Cold Mountain“-Star Jude Law (30) als Sieger hervor, eine Amazon-Umfrage wiederum ermittelte als Wunsch-Bond den „englischen Patienten“ Ralph Fiennes (41). Die deutschen Teilnehmer votierten für George Clooney (43), Ben Affleck (31) und Mel Gibson (48)- die als Amerikaner jedoch chancenlos sind. Die Boulevardzeitung „The Sun“ will erfahren haben, daß Geoffrey Moore (37) zum engeren Kandidatenkreis gehört und so in die Fußstapfen seines Vaters Roger (76) treten könnte. Sogar der Herzenserweicher Hugh Grant ist angeblich im Gespräch.

          Absage an Robbie Williams

          Viele bringen sich auch selbst ins Gespräch, etwa Popstar Robbie Williams (30), der aber schon eine Absage erhielt. Bei der Casting-Chefin für die James-Bond-Filme gehen täglich Bewerbungen ein. In einem Interview sagte sie einmal, Männer, die sich nicht für attraktiv genug hielten, um jederzeit als James Bond einzuspringen, seien wohl eher selten.

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