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KFOR-Truppen : 44 Tote bei Absturz von slowakischem Flugzeug

  • Aktualisiert am

Spurensuche in Trümmerteilen Bild: AP

Beim Absturz eines slowakischen Militärflugzeugs in Ungarn sind der Polizei zufolge 44 Menschen ums Leben gekommen. Einzig einer der Passagiere überlebte schwer verletzt. Die Absturzursache ist unklar.

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          Beim Absturz eines slowakischen Militärflugzeugs in Ungarn sind der Polizei zufolge 44 Menschen ums Leben gekommen. Einzig einer der Passagiere habe das Unglück bei Telkibanya nahe der Grenze zur Slowakei überlebt, teilten die Ermittler am Freitag mit.

          An Bord waren vor allem slowakische Soldaten der Kosovo-Friedenstruppe KFOR. Behördenangaben zufolge stürzte die AN-24 am Donnerstag abend in der unbewohnten, gebirgigen und bewaldeten Region ab, die schwer zugänglich ist. Die Maschine habe Feuer gefangen und noch bei Eintreffen der Feuerwehr gebrannt.

          Suche nach Opfern läuft

          Die Maschine war von Pristina im Kosovo nach Kosice in der Slowakei unterwegs. Sie stürzte etwa 20 Kilometer vor Kosice ab. An Bord des Flugzeugs waren Behördenangaben zufolge bis zu 48 Menschen. Die Rettungsarbeiten dauerten in der Nacht an. „Drei Einheiten des ungarischen und slowakischen Militärs, insgesamt 100 Menschen, suchen nach Überlebenden und Opfern“, sagte ein Sprecher der ungarischen Regierung. Der Einsatz gestalte sich schwierig. Rettungshubschrauber könnten nicht landen.

          Ein Polizeisprecher sagte, der Überlebende sei in so schlechter Verfassung, daß er wahrscheinlich im Krankenhaus sterben werde.

          Ursache bisher unklar

          Wie es zu dem Unglück gekommen ist, ist bisher unklar. Der Ort des Absturzes, Radarbilder und die Gespräche zwischen Flugzeug und Luftfahrtkontrolle müßten ausgewertet werden, sagte eine Sprecherin des ungarischen Transportsicherheitsbüros der Nachrichtenagentur
          Reuters.

          Die slowakische Regierung bestätigte, daß die Truppen zur KFOR gehörten. Einem Sprecher der Nato im Kosovo zufolge sind etwa 100 Slowaken bei den 17.100 Soldaten, die als Teil einer internationalen Schutztruppe in der südserbischen Provinz die Sicherheit gewährleisten sollen.

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