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Katastrophen : Mehr als 200.000 Hektar Wald in Brand

  • Aktualisiert am

Rocky Mountains: Präsident Bush und YMCA-Mitglieder legen eine Feuerbarriere an Bild: dpa

Mehr als 20.000 Menschen kämpfen im Westen der USA gegen Waldbrände an. FAZ.NET-Bild für Bild.

          Seit Tagen brennt es im Westen der Vereinigten Staaten. Mehr als 200.000 Hektar Land haben die Feuer bisher vernichtet. Trockenheit, starker Wind und Gewitter mit Blitzen verschärfen die Lage. Zudem gefährden Steinschläge und Klapperschlangen die Feuerwehrleute.

          Grund für den Ausbruch der verheerenden Busch- und Waldbrände ist eine große Trockenheit bei anhaltend heißem Sommerwetter. Zudem war der vergangene Winter besonders niederschlagsarm, es gab wenig Schnee. Die Feuer könnten bei unveränderten Witterung, begünstigt durch starke Winde, sogar noch ein bis zwei Monate weiter brennen, hieß es.

          Täglich brechen neue Feuer aus

          Derzeit würden täglich neue Brände ausbrechen, betonte eine Sprecherin des Brandzentrums. Im Westen der Vereinigten Staaten herrschen seit Wochen Temperaturen zwischen 35 und 40 Grad Celsius, ohne dass es nennenswerte Niederschläge gab. In Kalifornien, wo allein 50.000 Hektar Land vernichtet wurden, rückten die Flammen so dicht an eine Autobahn heran, dass die wichtige Verkehrsader stundenlang gesperrt werden musste. In Oregon wurden Dörfer und Campingplätze evakuiert, der Gouverneur des Landes rief den Notstand aus. Auch in den Staaten Nevada, Washington und Wyoming brennen zahlreiche Feuer. In anderen Staaten versucht man, den fast unausweichlichen Busch- und Waldbränden vorzubeugen.

          Der Wilde Westen brennt: Feuerwehrmann bei Reno, Nevada

          Im vergangenen Jahr waren bei großflächigen Waldbränden im amerikanischen Westen 14 Menschen ums Leben gekommen. Bisher gab es keine Berichte über Opfer der zurzeit wütenden Brände.

          FAZ.NET hat Bild für Bild Szenen aus den Brandgebieten zusammengestellt. Klicken Sie auf das Bild oben links.

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