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#ichwill : Kampagne für verbindliche Frauenquote

  • -Aktualisiert am

Prominente Frauen zu Frauen in Führungspositionen. Bild: dpa

Die gesetzliche Frauenquote muss her. Ein Netzwerk einflussreicher Frauen versucht mit dem Hashtag „ich will“ das Gesetzesvorhaben voranzubringen.

          2 Min.

          BERLIN. Unter dem Motto #ichwill setzt sich ein Netzwerk einflussreicher Frauen und – wenn auch weniger – Männer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur für die Einführung einer gesetzlichen Frauenquote für Spitzenpositionen in ihren verschiedenen Branchen ein. Die Selbstverpflichtung der Unternehmen, die Zahl von Frauen in Vorständen zu erhöhen, funktioniere nicht, kritisierte Janina Kugel, die unter anderem im Aufsichtsrat der Boston Consulting Group sitzt, am Donnerstag in Berlin. Im Gegenteil: Die Zahl der Frauen in Spitzenpositionen gehe sogar zurück. Für Kugel und ihre Mitstreiterinnen steht fest: „Es wird Zeit für eine verbindliche Quote.“

          Seit 2015 müssen Unternehmen von einer bestimmten Größe an frei werdende Posten im Aufsichtsrat mit Frauen besetzen, bis ein Anteil von mindestens 30 Prozent erreicht ist. Justizministerin Christine Lambrecht und Frauenministerin Franziska Giffey (beide SPD) streben schon lange ein zweites Gesetz an, das Börsenunternehmen mit mehr als 2000 Mitarbeitern dazu verpflichten würde, zumindest eine Frau in den Vorstand aufzunehmen. CDU und CSU lehnen das Gesetz ab, es hängt seit Februar in den politischen Gremien zur Beratung fest.

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