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Kalifornien : Riesenwelle verletzt Zuschauer von Surf-Wettkampf

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Wo eben noch Strand und Felsen waren, standen die Zuschauer plötzlich in knietiefem Wasser Bild: AP

Die Wucht einer gewaltigen Pazifikwelle hat zahlreiche Zuschauer eines Surfer-Wettbewerbs in Nordkalifornien umgeworfen. Dabei wurden 13 Menschen am Strand von Mavericks verletzt. Sie mussten wegen Knochenbrüchen und Schürfwunden behandelt werden.

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          Eine gewaltige Welle hat in der Nähe von San Francisco mehr als ein Dutzend Zuschauer eines Surf-Wettbewerbes verletzt. Die Besucher des „Mavericks Surf Contest“ wurden von der Woge überrascht, die plötzlich weit an Land rollte. Etwa 40 Zuschauer wurden von einer Betonmole gefegt und in die Uferfelsen geschleudert. Mindestens 16 Menschen wurden nach Angaben der Polizei verletzt. Neben Platzwunden und Kratzern registrierten Rettungshelfer auch mehrere Knochenbrüche.

          Unklar ist, wie hoch die Welle war. Nach Angaben von Zuschauern gab es am Vormittag aber zwölf Meter hohe Wogen an der Küste, die jedoch den Strand nicht überspülten. Einer der Surfer sprach sogar von 15-Meter-Wellen. Die Veranstalter erklärten, sie hätten die Zuschauer nicht warnen können, weil ihre Lautsprecheranlage nass geworden sei. Die Behörden sperrten nach dem Unfall einige Bereiche des Strandes. Der nach der Bucht benannte internationale Wettbewerb ging weiter. Das Preisgeld von 50.000 Dollar (36.000 Euro) gewann der Südafrikaner Chris Bertish.

          Die Mavericks-Bucht gilt als einer der besten, aber auch schwierigsten Surfplätze der Welt. Zehn Meter hohe Wellen sind an diesem Teil der amerikanischen Pazifikküste nichts besonderes, auch 15 Meter hohe Wellen werden immer wieder registriert. Gerade in den ersten beiden Monaten des Jahres ist die Bucht, angeblich nach einem surfbegeisterten Schäferhund benannt, nach den Winterstürmen sehr beliebt. Das Areal gilt aber auch als gefährlich. Im Dezember 1994 starb hier der Surfprofi Mark Foo.

          Sturz in die Tiefe

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